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Dänischer Dschihadist stirbt in Syrien

von Florian Flade

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Europäische Sicherheitsbehörden beobachten seit geraumer Zeit einen besorgniserregenden Trend in der radikalen Salafisten-Szene. Junge Männer reisten zunehmend nach Syrien um sich dort am Kampf gegen Baschar al-Assads Regime zu beteiligen. Todesnachrichten in dschihadistischen Internet-Foren belegen, dass sich Ausländer vermehrt in die Reihen der Rebellen-Gruppen begeben und bei Kämpfen ums Leben kommen.

Das jüngste Beispiel ist ein 30-jähriger Konvertit aus Dänemark. “Abdul Malik” war vor zehn Jahren zum Islam konvertiert, heiratete eine Konvertitin von den Färöer-Inseln. Er radikalisierte sich offenbar noch in seiner europäischen Heimat.

“Abdul Malik” zog es in den Jemen, wo ihn Sicherheitskräfte verhafteten. Sie warfen dem Dänen vor, in den Dschihad nach Afghanistan ziehen zu wollen. Eigenen Angaben zufolge wurde der Konvertit in jemenitischer Haft gefoltert, bevor er nach Dänemark zurückgeschickt wurde.

Laut einer Todesmeldung in einem arabischen Dschihad-Forum, wanderte “Abdul Malik” vor einiger Zeit samt Familie nach Ägypten aus. Er siedelte sich in “New Cairo” an, wo er Arabisch lernte und den Koran studierte. Nach drei Jahren weigerten sich die ägyptischen Behörden das Visum für den Dänen zu verlängern.

“Abdul Malik” verließ Ägypten daraufhin und reiste mit seiner Frau und den Kindern ins benachbarte Libyen. Ein Jahr lebte der Konvertit in dem nordafrikanischen Land, dann zog es ihn erneut weiter. Diesmal in den Dschihad.

“Er ließ seine Frau, seine drei Jungs und das Mädchen (Baby) zurück und reiste nach Syrien, um mit seinen Brüdern zu kämpfen”, heißt es einem Interneteintrag über den dänischen Islamisten.

Jetzt ist der Däne “Abdul Malik” tot. Regierungstruppen töteten den Konvertiten bei Gefechten nahe der syrischen Stadt Homs.

Syrische Rebellen nutzen chinesische MANPADs

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Das Regime von Baschar al-Assad verschanzt sich. In einigen Landesteilen haben die Rebellen der diversen Oppositionsgruppen längst die Oberhand gewonnen. Assads Luftwaffe allerdings fliegt weiter Angriffe gegen die Hochburgen des Widerstandes. Noch beherrscht das Regime den Himmel über Syrien.

Ein neues Video, das jüngst bei Youtube auftauchte, zeigt, dass möglicherweise auch bald schon die Dominanz der Luftwaffe schwinden wird. Das Video der  “Freien Syrischen Armee” soll den Abschuss eines Militärhubschraubers nahe Aleppo am gestrigen Dienstag zeigen.

Zu sehen ist, wie ein Mann mit einer schultergestützten Luftabwehrrakete (MANPAD) auf ein Objekt am Himmel feuert. Die Rakete trifft offenbar ihr Ziel, der Hubschrauber stürzt brennend zu Boden.

Aus Expertenkreisen ist zu hören, dass es sich bei der eingesetzten Waffe vermutlich um das chinesische Modell “FN-6″ handelt. In den Beständen des Regimes fanden sich unzählige MANPADs, von denen zahlreiche Systeme in den vergangenen Monaten in die Hände der Rebellen fielen.

Ähnlich wie im Afghanistan der 1980er Jahre könnte der Einsatz der wärmesuchenden Luftabwehrraketen auch in Syrien eine Wende im Kampf der Rebellen gegen Assad bedeuten. Muss der Einsatz der ohnehin geschwächten Luftwaffe reduziert werden, bedeutet dies für den Bodenkrieg eine Wagenburg-Strategie. Dem Regime bliebe nur der Rückzug hinter Festungsmauern oder der Einsatz bislang ungenutzter Kampfmittel.

Sydney Cleric Al-Majzoub Killed In Syria

by Florian Flade

“A believer has the obligation of supporting the other believer no matter where they are”, Sheikh Mustapha al-Majzoud said, “Victory awaits our brothers in Syria!”

On January 21 a Muslim group held a protest in Sydney´s Paul Keating Park against the Syrian regime of Bashar al-Assad. One of the speakers was Sheikh Mustapha Al Majzoub, a popular Salafist cleric from the Sydney region.

Al-Majzoub is dead now. He was killed in Syrian recently after he traveled to the country a few months ago. The cleric, born in Saudi-Arabia to a Syrian family, studied at the University of Medinah before he came to Australia and became a leading figure within the Sydney Muslim community occasionally teaching at the “Islamic College of Australia”.

Back in April the cleric visited Turkey and met several Syrian refugees. “I visited so far two Home hospitals & I saw live that which I heard or saw on TV, I saw a man with a lost hand & a man with a lost leg & another paralyzed & another with a hole in his foot”, Al-Majzoub wrote on his Facebook page.

In June Sheikh al-Majzoub finally traveled to Syria, a country whose people he supported in his sermons for months. “As I embark on my journey I sincerely ask Allah to give victory to our brothers and sisters everywhere I ask Allah to relief the distressed and aid the weak”, he wrote, “I ask Allah to unite us again at times better than these times. And to gather us under his shade on the day when there is no shade but his shade.”

There were no details given when Syrian rebels announced the death of Mustapha al-Majzoub. It is known that the Sheikh´s brother, Sheikh Fedaa al-Majzoub (a member of the Syrian National Council) attended the funeral.