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Das Leiden des Mohammed Hajib

by Florian Flade

In Marokko sitzt seit einem Jahr ein deutscher Staatsbürger in Folter-Haft. Mohammed Hajib soll ein islamistischer Terrorist sein. Er selbst behauptet, die deutsche Regierung halte Dokumente zurück, die seine Unschuld beweisen würden. Ein Justizskandal oder die Hilferufe eines Dschihadisten?

Quelle: Youtube

Mohammed Hajib – seit einem Jahr in Marokko in Haft

Es sind verwackelte, unscharfe Aufnahmen aus einem marokkanischen Gefängnishof. Ein Mann blickt nervös in die Kamera. “Ich bin der Mohammed Hajib, deutscher Staatsangehöriger marokkanischer Herkunft”, sagt der Mann in fast perfektem Deutsch, “wir stehen hier auf dem Gefängnishof in Salé und protestieren.” Er droht sich zu verbrennen: “Der deutsche Botschafter in Marokko ist verantwortlich für meinen Tod!”

Wer ist dieser Mann, der seit Wochen aus einem marokkanischen Gefängnis mit dem Handy aufgenommene Videobotschaften verschickt und die deutsche Diplomatie um Hilfe anfleht? Haben deutsche Behörden einen deutschen Staatsbürger der Folter in Marokko ausgesetzt? Oder fleht hier ein mutmaßlicher Dschihad-Sympathisant um Hilfe? Ich habe die Geschichte des Deutsch-Marokkaners Mohammed Hajib recherchiert, mit Menschenrechtsorganisationen und deutschen Behörden gesprochen.

Im Jahr 2000 kam Mohammad Hajib, geboren im Mai 1981 im marokkanischen Tetouane, nach Deutschland. Zwei Jahre später machte er das Abitur und begann anschließend ein Studium der Wirtschaft und Energie an der Universität Duisburg. Auf dem Campus lernte Hajib auch seine heutige Ehefrau, eine gebürtige Irin kennen, die heute in Marokko bei Hajibs Eltern lebt. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder im Alter von 17 Monaten bis fünf Jahren.

Erst im Sommer 2009 beginnt die eigentliche Leidensgeschichte des Deutsch-Marokkaners. Damals reiste Hajib nach Pakistan. Nach eigener Aussage ist er ein Anhänger der islamischen Missionarsbewegung “Tabligh-i Jamaat” und wollte im pakistanischen Lahore einen Kongress der Organisation besuchen.

Laut Verfassungsschutz handelt es sich bei “Tabligh-i Jamaat” (Gemeinschaft der Verkündung und Mission) um eine islamistische Massenbewegung, die missioniert mit dem Ziel Muslime für eine “strikt an islamischen Vorschriften orientierte Lebensweise zu gewinnen”. In Deutschland verfügt “Tabligh-i Jamaat” über etwa 700 Mitglieder. Weltweit finden regelmäßig Konferenzen und Zusammenkünfte der Gruppe statt.

Vor seiner Einreise nach Pakistan habe er sich im Auftrag von “Tabligh-i Jamaat” anderthalb Monate in der Türkei und anschließend in Iran aufgehalten, berichtet Hajib. Einem Reiseveranstalter in einer iranischen-pakistanischen Grenzstadt gab er seinen Pass, zwei Fotos und fünfzig US-Dollar. Anschließend sei er als Teil einer Reisegruppe über die Grenze nach Pakistan gebracht worden – offenbar ohne die nötigen Einreisedokumente.

In Pakistan erkrankte Hajib angeblich an einer Infektion durch verunreinigtes Wasser. Er musste in der Stadt Quetta fünf Tage ins Krankenhaus und verlor dadurch den Anschluss an seine Reisegruppe. Nur wenig später meldete er sich per Telefon bei seiner Mutter in Marokko. Sie berichtete ihm, sein Sohn sei schwer erkrankt. Hajib beschloss daraufhin seine Pakistan-Reise zu beenden.

Per Bus machte er sich auf den Weg zurück in Iran. An der Grenze kontrollierten pakistanische Sicherheitskräfte die Reisegruppe. Die Grenzsoldaten überprüften seinen Pass, und stellten fest, dass er Ausländer ist. Es folgte eine mehrmonatige Haft, ohne dass Hajib je der Grund genug wurde, weshalb man ihn festhielt.

Fünf Tage nach seiner Festnahme sei er mit weiteren Häftlingen per Hubschrauber nach Quetta gebracht worden. Als die pakistanischen Polizisten erfuhren, dass er ein “Tabligh-i Jamaat”- Mitglied war, so erzählt Hajib, seien plötzlich sehr freundlich geworden. Auf die Frage, wann er freigelassen werde, hieß es, das deutsche Konsulat müsse zuerst über seinen Fall informiert werden.

Erst am 5.November 2009, vier Monate nach seiner Verhaftung, sei ein Vertreter der deutschen Botschaft zu ihm gekommen, berichtet Mohammed Hajib. Er wollte wissen was den Deutsch-Marokkaner nach Pakistan verschlagen hatte. “Sind sie einverstanden dass Deutschland die Verantwortung für ihren Fall übernimmt?”, fragte der Botschafts-Mitarbeiter. Hajib willigte ein. In zwei Wochen sei er vermutlich wieder in Deutschland, versprach der Beamte anschließend.

Während seiner Zeit in pakistanischer Haft habe er nicht telefonieren dürfen, nie sei ihm ein Haftgrund genannt worden, so Hajib. Und auch nach zwei Wochen meldeten sich die deutschen Behörden immer noch nicht. Ein Mithäftling habe ihm gesagt, die pakistanische Regierung übernehme nur drei Monate die Verantwortung für ausländische Häftlinge. “Ich war psychisch am Ende”, sagt Hajib über die Zeit.

Am 01.Januar 2010 bekam Mohammed Hajib schließlich Besuch von einem hochrangigen deutschen Beamten. “Er war sehr unfreundlich”, erinnert sich Hajib, “er hat gesagt: Sie sind in einer schlimmen Lage. Machen Sie genau was ich sage.” Wieder vergingen Wochen, ohne dass sich das deutsche Konsulat bei Hajib meldete.

Im Februar schließlich ließen ihn die pakistanischen Behörden frei. “Sie sind frei, es gibt keinen Terrorismus-Vorwurf”, sollen die Pakistaner gesagt haben. Lediglich für die illegale Einreise habe man ihn festgehalten, diese Straftat sei aber durch die Haftzeit kompensiert und er dürfe nun gehen.

“Froh und glücklich” war er, so Hajib, als er am 17.Februar 2010 von Islamabad nach Frankfurt flog – offenbar als freier Mann. Am Flughafen in Deutschland wurde er bereits erwartete. Eine Frau und ein Deutsch-Tunesier, der sich als “Ramzi” vorstellte, kamen auf ihn zu. Sie hätten sich als Polizisten vorgestellt, behauptet Hajib. “Ramzi” sei vom deutschen Konsulat in Pakistan informiert worden, dass ein “gefährlicher Mann nach Deutschland kommt”.

“Wohin wollen Sie jetzt?”, fragte der ominöse Polizist. Mohammed Hajib sagte, er wolle nach Marokko, zu seiner Familie. Zuerst aber müsse er nach Duisburg um einige private Sachen abzuholen. “Warum fliegen Sie nicht jetzt gleich nach Marokko?”, fragte “Ramzi” dann angeblich. Die Last-Minute Tickets nach Marokko seien günstig, und er könne noch innerhalb der nächsten Stunden fliegen.

Hajib wurde misstrauisch. Die beiden angeblichen Polizisten telefonierten häufig, ohne dass er mitbekam worum es in den Gesprächen ging. Als er einwilligte sofort ein Ticket für einen Flug nach Marokko zu kaufen, seien die beiden äußerst zufrieden gewesen, so Hajib: “Sie wussten ganz genau was mich erwartete.”

Fast sieben Stunden verbrachten “Ramzi” und seine Kollegin mit Hajib. Sie gingen essen und wurden dabei von vier Flughafen-Polizisten angesprochen. Ramzi habe plötzlich Arabisch mit ihm gesprochen, erinnert sich Hajib. “Sprich nicht mit denen”, soll Ramzi gesagt haben. Hajib vertraute ihm, sagte kein Wort. Als er mit seiner Mutter telefonierte, habe Ramzi mitgehört und sich auch die Telefonnummer notiert. Später habe die Mutter Anrufe aus Deutschland erhalten.

Von Seiten des Auswärtigen Amtes heißt es, Hajib sei am 17.Februar 2010 aus Pakistan nach Deutschland ausgewiesen worden und ” reiste direkt nach Ankunft in Deutschland aus”. Kein Wort von einer Abschiebung oder dass Polizeibeamte Hajib gedrängt hätten in das Flugzeug nach Marokko zu steigen.

Um 02:00 Uhr nachts, am 18.Februar 2010, kam Mohammed Hajib in Cassablanca an, bereit zu seiner Familie zu fahren. Vor dem Flugzeug, so erzählt der Deutsch-Marokkaner, warteten fünf Beamte des marokkanischen Geheimdienstes. “Sie haben mich entführt”, so Hajib, “Deutschland hat Marokko mitgeteilt mich zu verhaften. Ich war geschockt.” Gegen 07:00 Uhr morgens sei die wartende Familie informiert worden, dass man ihn verhaftet habe.

Auf der Polizeistation sei er gequält worden, sagt Hajib. Der Polizeichef sei betrunken gewesen und habe ihn gezwungen gefälschte Aussagen zu unterschreiben.

Nach zwei oder drei Wochen in marokkanischer Haft seien deutsche Beamte zu ihm gekommen. “Ich lebe seit neun Jahren in Deutschland. Ich war nie kriminell, habe nie gegen Gesetze verstoßen. Was habe ich falsch gemacht?”, fragte Hajib die Männer. Einer der Beamten erklärte, er sei mit einer Marokkanerin verheiratet. Er könne nichts für ihn tun, weil er gerne weiter ohne Probleme nach Marokko reisen würde. Nur wenn Folter vorliege, könne man direkt eingreifen. “Ich wurde geschlagen!”, entgegnete Hajib. Kurze Zeit später begann er einen Hungerstreik. Er habe “keine Lust mehr gehabt zu leben”.

Am 24.Juni 2010, verurteilte ein marokkanisches Gericht den deutschen Staatsbürger Mohammed Hajib zu zehn Jahren Haft wegen Terrorismus-Verdacht. Er soll gegen die USA und die pakistanische Armee gekämpft haben. Was Mohammed Hajib in seinen Youtube-Videos nicht anspricht: Laut Gericht soll er eine Kalaschnikow bei sich gehabt haben, als ihn die pakistanischen Grenzsoldaten kontrollierten. Sein Anwalt erklärte, Hajib habe die Waffe zum Selbstschutz mit sich geführt.

Nach dem Urteil brach Hajib zusammen und kam für zwei Wochen in ein Krankenhaus. Sein Anwalt habe drei Mal den deutschen Konsul gebeten, das pakistanische Dokument bereitzustellen, in dem die pakistanischen Behörden die Unschuld Hajibs angeblich bestätigten. “Warum versteckt Deutschland diesen Beweis?”, fragt Hajib immer wieder in den Videos aus dem Gefängnis, “Ich bin ein deutscher Bürger. Warum hast du (Deutschland) mich verlassen? Warum musste ich leiden?”

Auf Nachfrage erklärte das Auswärtige Amt: “Dem Auswärtigen Amt liegt ein solches Dokument nicht vor.” Deutsche Behörden hätten Hajib seit Kenntnis seiner Inhaftierung in Pakistan im November 2010 konsularisch betreut, heißt es weiter. Seit Februar 2010 sei das deutsche Konsultat in Rabat mit der Betreuung beauftragt.

Mitte Mai 2011 starteten die Häftlinge im Salé-Gefängnis eine Revolte gegen. Ein Protest gegen Folter sei der Aufstand gewesen, so heißt es von Seiten von “Amnesty International”. Sieben der Aufwiegler seien anschließend in das “Toulal” Gefängnis bei Meknes gebracht worden – darunter auch Mohammed Hajib. In dem berüchtigten Folter-Knast habe ihn sein Anwalt, ein Freund der Familie besucht. Dieser habe Folterspuren an Händen und Beinen gesehen. In marokkanischen Zeitungen wurde sogar eine deutsche Diplomatin zitiert, die angeblich ebenfalls die Foltermale an Hajibs Körper sah. Als Amnesty International nachfragte, erklärte die Beamtin jedoch sie sei falsch zitiert worden.

Ein Amnesty International Bericht vom 17.Juni über die Folter in marokkanischen Gefängnissen, erwähnt explizit den Fall von Mohammed Hajib. Marokkos Behörden seien dringend aufgefordert Untersuchungen zur möglichen Folter Hajibs einzuleiten, heißt es von Seiten der Menschenrechtsorganisation. Hajib werde vermutlich bestraft, weil er ein Ende von Misshandlung und Folter in den Gefängnissen forderte, mutmaßt Amnesty International.

Am 28.Mai 2011 wurde Hajib schließlich nach Salé zurück gebracht, wo er sich bis heute befindet. In dem Gefängnis sitzen aktuell mindestens 200 sogenannte “Islamisten-Häftlinge”, Terrorverdächtige, die das Regime in den vergangenen Jahren verhaften ließ. Amnesty International hat keinen Zugang zu der Haftanstalt, weshalb über die Menschenrechtslage relativ wenig über die Haftbedingungen bekannt ist. “Wir wissen im Detail nicht was dort passiert”, so eine Amnesty International-Sprecherin.

Der einzige Draht der Hälftinge zur Außenwelt sind die Mobiltelefone, mit denen auch Mohammed Hajib seine Videobotschaften aufzeichnet und aussendet. Die Handys würden den Insassen von korrupten Beamten zuerst abgenommen und später häufig zurück verkauft, berichten Menschenrechtler die in Marokko arbeiten. Noch im vergangenen Jahr konnten sie direkt mit den Hälftlingen in Salé telefonieren.

In Deutschland hat der Fall des angeblichen Terrorhäftlings zunächst inder muslimischen Gemeinde für Aufmerksamkeit gesorgt. Die salafistische Szene um den Prediger Pierre Vogel hat sich des Falls des deutschen Staatsbürgers im marokkanischen Gefängnis angenommen. “Wir werden alles tun, was in unserer Macht steht, um dafür zu sorgen, dass unser Bruder aus der Haft kommt”, erklärt Vogel in einer Youtube-Botschaft. In anderen Videos bekunden Muslime ihre Solidarität mit Hajib.

Auch Hajibs Familie hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. “Mein Papa ist im Gefängnis weil er ein Muslim ist”, sagt einer von Hajibs Söhnen in einem Video, und auch die Mutter des Häftlings fordert die Freilassung ihres Sohnes. Wie “Welt Online” erfuhr, war Mohammed Hajibs Vater ebenfalls in Marokko in Haft. Er gehört zu jenen Personen, die während der Herrschaft von König Hassan II. in den Gefängnissen verschwanden. Ein Jahr, drei Monate und drei Tage war Vater Hajib “verschwunden”.

German Terror Tourists – Two Jihadis From Germany Arrested in AfPak

by Florian Flade

UPDATE: According to German newspaper DER SPIEGEL, the arrested Moroccan terror suspect is 30-year-old named Mohammed A. who had lived in Berlin before he left the country in 2010 after his permission of residence expired. A. and another Islamist from Berlin traveled to Pakistan via Turkey. In Turkey, Mohammed A. was arrested but later released. US military officials, DER SPIEGEL writes, claim that A. was planning a suicide bombing on a government compound in the Zabul Province of Afghanistan. He is now being held at Bagram Airbase Prison.

On May 8 US troops started a nighttime military operation in the village of Ghazi Kali in the Qalat district of Zabul Province in southern Afghanistan. Their target was a local Taliban facilitator. The operation resulted in the killing of ten suspected insurgents and the capture of several individuals believed to be al-Qaida associated Jihadi militants. Most of those killed and captures were Non-Afghans, among them Saudi, Turkish, Pakistani and French nationals.

One of those arrested during the raid is a Moroccan man who is now in US military custody. ISAF said in a statement the person is an al-Qaida recruit who was based in Germany before coming to Afghanistan. He is described as a “foreign fighter facilitator”.

According to ISAF the interrogation of the Moroccan resulted in valuable intelligence about al-Qaida´s activities in Afghanistan and Pakistan. “After his capture the facilitator provided details about his personal travel from Germany (…) He also observed foreigners from many countries converging in Pakistan to conduct attacks against coalition forces in Afghanistan”, the ISAF statement reads.

“Additional information provided by the facilitator on the mechanics of getting foreign fighters to Afghanistan will serve to support targeting the network of facilitators who bring global terrorism to bear on coalition forces and civilians in Afghanistan”

Like foreign Jihadi militants the unnamed Moroccan traveled from Europe to Iran and then to Pakistan were he was trained in a terrorist training camp. “During a delay in his travels in Iran, the facilitator stated he was approached to become a suicide bomber,” ISAF claims, “However, he declined because of his goal to take part in the Global Jihad.”

German officials would not comment on the arrest of the suspected German-based Jihadi. The German Foreign Ministry told me they are aware of this report but cannot provide any further information or even confirm that US Military officials have contacted their German counterparts in that case.

Some information has surfaced though about the person. Allegedly he is not a German citizen but he lived in German for some years. The man´s permit of residence expired a while ago. Allegedly he left Germany a while ago and traveled to Pakistani Waziristan where he joined al-Qaida.

Another case of a suspected German Jihadi terrorist surfaced last weekend. Pakistani security forces arrested the German citizen Michael W. in April who is accused of being a member of a terrorist organization. W. was a resident of Bonn before he traveled to Pakistani terror camps last year. The convert was allegedly a friend of German al-Qaida spokesman Bekkay Harrach (who was killed in 2010 during an attack on Bagram Airbase in Afghanistan). Both had attended so-called “Islam Seminaries” in Germany, some of which Harrach had organized.

A spokesman for Germany´s Foreign Ministry confirmed in a phone call that a German national is in Pakistani custody and is being looked after by German Embassy staff in Islamabad. One of the German officials working at the Embassy has already visited W. who is expected to be extradited to Germany soon. No arrest warrant had been issued against Michael W. before he was arrested by Pakistani authorities.

German Al-Qaida Terrorist Killed in Afghanistan

by Florian Flade

Bekkay Harrach (“Abu Talha”) – Al-Qaida´s German Spokesman

“Since 1993 my greatest wish is to blow myself up for Allah” – the masked man says in perfect German, holding a RPG-launcher in his hands. That´s the scene that shocked Germany in January 2009 when a German national of Moroccan origin appeared for the first time in an al-Qaida propaganda tape threatening terror attacks in Germany. The German al-Qaida man was known to security officials. He was born in Morocco in 1977, came to Germany with his family in 1981 and grew up in Bonn-Tannenbusch, a neighborhood of the former German capital many immigrants moved into and created large Muslim communities.

Bekkay Harrach known as “Abu Talha the German” graduated from school, became a German citizen in 1997 and had close contacts to those attending notorious King Fahd-Acadamy, a Saudi education centre created for the children of Arabian diplomats in Bonn. Harrach´s religious ambitions grew. He gave lectures, invited young Muslims into his apartment for prayer and talks.

In 2002 Harrach enlisted at Koblenz University to study mathematical economics and laser technology. Due to bad results he was expelled from university two years later and started to work in a callshop in the Tannenbusch neighborhood. To friends and neigbours Harrach was known as a friendly guy, always caring about looking well-dressed. Regularly he attended so-called “Islam Seminars”, Salafi events in different places in Germany, where Harrach became a popular speaker.

While he was a student in Koblenz, Harrach travelled to Palestinian Westbank in summer 2003. Near Hebron he was injured during clashes with Israeli soldiers who arrested the German national. Thanks to German authorities, Harrach was extradited to Germany after a short time. His clothes and other belongings were bloodsoaken when he returned to Germany.
In 2004 he again went on Jihad-vacation, this time to Iraq where he came in contact with terror networks and possibly fought against coalition troops.

Upon his return to Germany, Harrach travelled to Syria. Security forces arrested the suspected Jihadi terrorists when he entered the country. Bekkay Harrach was held in Syrian custody for a few weeks till German authorities again negotiated his release. Later the Jihadi thanked the German government for their help in getting him out of Israeli and Syrian prison.

Shortly after Harrach returned from Syria, German intelligence tried to recruit him as an informant of the Islamist community. Harrach refused to work for the police. He wanted to join al-Qaida and move to the Afghan-Pakistani tribal region. Meanwhile he had married a German-Polish woman named Elisabeth who had converted to Islam. She never left home without being fully covered. Harrach´s wife became pregnant but had a miscarriage. The unborn son died. His name the couple had chosen was Talha. Harrach therefore called himself “Abu Talha” since then.

Aleem Nasir, a convicted al-Qaida supporter, recruited Harrach for al-Qaida and sent him to Pakistan in 2007. Via Iran Harrach reached the Pakistani tribal area of Waziristan and rose quickly in the hierarchy of the terror netzwork. During this time he was in touch with his family in Bonn via e-mail and phone. His wife had given birth to a son, a boy named Hamza. Both, mother and child left Germany in May 2008 for Waziristan and joined with Bekkay Harrach in Waziristan.

One year later Bekkay Harrach threatened Germany with bloody al-Qaida terror. He appeared in a German-language As-Sahab video titled “Rettungspaket für Deutschland” and talked about how Germans can safe themselves from terror by voting for a party that would withdraw the German military from Afghanistan.

In September of 2009, just before the Parliamentary Elections, Harrach was featured again in a propaganda time, this time unmasked, dressed in a tie and suite. Slowly and confident “Abu Talha the German” talked about how the outcome of the coming elections would effect al-Qaida´s decision to attack Germany. A few days later al-Qaida´s As-Sahab Media released two more Harrach tapes which were produced some time ago and not directly related to the terror threats.

Now Bekkay Harrach, the German who threatened Germany, is dead. A German communique released by the “Islamic Movement of Uzbekistan” (IMU) confirms the rumors of Harrach´s death in 2010. Mounir Chouka, another German Jihadi from the city of Bonn, tells in the document that “Abu Talha” died fighting in Afghanistan. It is reported the German-Moroccan was killed when he led a group of twenty fighters of al-Qaida, Tehrik e-Taliban and IMU in an assault on the US-Military base Bagram.

“Our friend Bekkay from Bonn, alias Abu Talha, the fierceless preacher, that threatened the whole of Germany, died in this operation the martyr´s death”, the communique reads.” A video of the assault on Bagram will soon be released by As-Sahab Media and IMU´s media wing. Further the documents states Bekkay Harrach is “another martyrs who has written German Jihadi-History in this region, a brother whom we call a role-model to all the scholars in Germany.”

Rumors about Harrach´s death circulated in September last year. German authorities investigated reports the German al-Qaida member died in a US drone strike in Afghanistan. This information was never confirmed, neither by German officials nor by al-Qaida.