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BKA warnt vor Berliner Islamist Omar H.

von Florian Flade

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt in einem internen Schreiben vor einem 21-jährigen Islamisten aus Berlin. Der Deutsch-Iraker Omar H. sei gefährlich und plane womöglich einen Anschlag in Afghanistan oder Pakistan.

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German Military Fires Muslim Soldier

by Florian Flade

A few months ago an secret internal paper circulating in German military bases warned about former soldier Sascha B. who was suspected of being an Islamist.

B., a 28 year-old convert to Islam, joined the German army (Bundeswehr) in 2006 and served as a Lance Sergeant in Panzergrenadierbataillon 212 in Augustdorf. During his service time Sascha B. converted to Islam. He grew a beard and started praying. At that point he realized his new behaviour might be considered problematic by his superiors.

“I was not allowed to pray when I wanted to”, B. says. In summer 2009 the Muslim soldier was fined with a disciplinary punishment of 250 EUROs because he refused to trimm his beard to 2cm length – instead he spotted a 14cm Salafi beard.

A few weeks later Sascha B. refused to teach a young recruit how to shoot an assault rifle, claiming the soldier might be send to Afghanistan to shoot at Muslims. His supervisors reacted immediately and informed the German military´s internal intelligence agency MAD.

MAD agents spoke to Sascha B. about his behaviour and his belief. “The liberal democratic system to me is only the second best form of government”, B. said during the interrogations. For him, Shariah law, was the best system created for mankind. Sascha B. also confirmed that he ordered 1800 leaflets about Islam on the website of famous German Salafi preacher Pierre Vogel.

On March 15 2010, two weeks prior to his regular end of service in the military, the German Bundeswehr sacked Sascha B.. He was most likely considered a possible terrorist threat.

Eventhough he left the German military, the MAD seemed to be worried about the fact that Sascha B. was still in possession of his military ID card which might have enabled him to access German military instellations – therefore the MAD gave out the document warning about B.. It took months for the Bundeswehr to reacquire the ID card from Sascha B..

Yesterday Sascha B. lost a law-suite against the Bundeswehr he had filed because of his early release from service. The court decided that the release was justified due to Sascha B.´s behaviour and ideological background.

In court the Salafi convert, a father of two, said he was never a threat of any kind and was willing to work and fight for the democratic system he lives in.

“Commando Solo” sendet in Libyen

by Florian Flade

Eine fliegende Rundfunkstation des US-Militärs beschallt Libyen mit Warnbotschaften. Die psychologische Kriegsführung wurde am Wochenende von Hobby-Funkern aus Europa abgehört. Sie verfolgen den westlichen Militäreinsatz gegen Gaddafi am heimischen Funkgerät.

Vollgepackt mit Hightech – die “Commando Solo II”

“Libysches Schiff oder Frachter verlassen Sie nicht den Hafen”, tönte es am Wochenende aus dem Radio, “Die Truppen des Gaddafi-Regimes verletzen eine UN-Resolution, die ein Ende der Kampfhandlungen in diesem Land angeordnet hat. Wenn Sie versuchen den Hafen zu verlassen, werden Sie angegriffen und zerstört. Für Ihre eigene Sicherheit: Verlassen Sie nicht den Hafen.”

Gesendet wird die eindeutige Warnung in einer Dauerschleife von einem außergewöhnlichen US-Militärflugzeug der Flotte “Commando Solo II”. Diese mit modernster Elektronik ausgestattete fliegenden Radiostationen vom Typ EC-130 kommen immer dann zum Einsatz, wenn reguläre Kommunikationswege nicht möglich sind oder verhindert werden, beispielsweise in den Kriegsgebieten Afghanistan und Irak. Das umgebaute Frachtflugzeug kann im Ernstfall auch als TV-, Radio- und Internetstation für ganze Landesteile dienen, in denen Diktatoren die Kommunikationswege für die Bevölkerung gekappt haben.

Über Haiti flog eine “Commando Solo” 2010 Einsätze, um Überlebenden des Erdbebens die Möglichkeit zu geben, per Radio Nachrichten an Verwandte zu senden (bereits 1995 war eine Commando Solo über Haiti im Einsatz). Jetzt ist einer von Amerikas Radio-Fliegern als Teil der psychologischen Kriegsführung über dem Mittelmeer unterwegs und beschallt Libyen mit Warn-Botschaften in Englisch, Arabisch und Französisch.

Bekannt wurde der Libyen-Einsatz der “Commando Solo” am Wochenende nicht etwa durch eine Meldung des Pentagon oder durch das Gaddafi-Regime, sondern durch die Arbeit findiger Hobby-Funker aus Europa. Sie haben vom heimischen Computer aus Funksignale und Kennungen von Dutzenden NATO-Flugzeugen identifiziert, die aktuell an Angriffen gegen den libyschen Diktator beteiligt sind. Auch den militärischen Rufnamen der amerikanischen Radio-Militärfliegers – “Sheen 53″ konnte ein Funker aus den Niederlanden ausmachen und veröffentlichte den Funk-Mitschnitt im Internet.

Die Hobby-Funker machen sich den Umstand zu Nutze, dass die militärischen Flugzeuge über den Mittelmeer ihre Koordinaten und den angesteuerten Kurs auch über den von Passagiermaschinen genutzten Zivilfunk übermitteln müssen – anderenfalls könnte es zu Zusammenstößen kommen. Informationen über die Bewegungen amerikanischer, italienischer und britischer Kampfjets sowie unbemannter Drohnen erhalten die Funker daher nicht über geheime NATO-Frequenzen, die verschlüsselt über Satelliten ablaufen.

Einer jener Mithörer der Funks von “Operation Odyssey Dawn”, berichtete dem US-Technologiemagazin “Wired”, er verfüge über eine Funkausstattung im Wert von weniger als 500 EURO. Damit könne er problemlos mehrere Stunden täglich die Frequenzen der Militärflugzeuge abhören. “Ich kombiniere lediglich die weltweit frei verfügbaren Informationen aus dem Internet mit meinen lokal erhältlichen Informationen aus dem Äther”, so der anonyme Funker. Auch Signale der amerikanischen Präsidentenmaschine Air Force One und Flüge der CIA mit Terrorhäftlingen habe er bereits empfangen.