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Iran Denies Presence Of High-Level Al-Qaida Facilitator

by Florian Flade

Izzaddin Abdel Aziz Khalil from the Syrian town of Al-Qamishli is now international terrorist celebrity. The 29 year-old Syrian has been added to the U.S. Most Wanted List of terrorists. A $ 10 Million reward is offered for information leading to his killing or arrest.

Khalil who is known as „Yassin al-Suri“ is labeled as a senior Al-Qaida facilitator based in Iran. According to U.S. authorities Al-Suri is moving terrorist recruits across the Middle East into Iran and then to Pakistan and Afghanistan. His activities are known to Iranian authorities, the U.S. claims.

„Iranian authorities maintain a relationship with al-Suri and have permitted him to operate within Iran´s borders since 2005“ – the U.S. Ministry of Justice states – „Al-Suri funnels significant funds via Iran for onward passage to al-Qaida´s leadership in Afghanistan and Iraq“.

Yassin al-Suri was also responsible for arranging a deal with Iran´s regime for the release of imprisones Al-Qaida members (among them Egyptian Saif al-Adel and Kuwaiti Sulaiman Abu Ghaith) from Iranian prisons. Allegedly Iranian officials handed the prisoners to Al-Suri who then facilitated their travel to Pakistan.

Meanwhile Iran has denied having any affiliation with the Al-Qaida opertive Yassin al-Suri. „These amateurish scenarios by the U.S. government on the presence of an Al-Qaida member in Iran are totally baseless“, Foreign Ministry spokesman Ramin Mehmanparast said.

 

Wer bekommt das Bin Laden-Kopfgeld?

by Florian Flade

25 Millionen US-Dollar hatten die USA für Informationen die zur Ergreifung oder Tötung des Al-Qaida Führers Osama Bin Laden führten, geboten. Nun ist Bin Laden tot, aber wer kann das Kopfgeld für sich beanspruchen?

Kurz nach Beginn des US-Einmarsches in Afghanistan kursierte im Internet eine Karikatur, die – so plump sie war – offenbar einen Funken Wahrheit enthielt. Zu sehen waren zwei afghanische Bauern, die vor einem Fahndungsplakat der USA standen. Darauf zu sehen das Konterfei Osama Bin Ladens und das versprochene Kopfgeld für denjenigen, der den Aufenthaltsort des Al-Qaida Führers verrät: 25 Millionen US-Dollar. Der eine Bauer zu dem anderen: „Für ein paar Ziegen hätte ich ihnen gesagt wo er ist.“

Offenbar wurde den US-Fahndern in den Folgejahren immer deutlicher, dass sich die Loyalität von nur wenigen Al-Qaida Mitgliedern tatsächlich kaufen ließ. Der ehemalige CIA-Direktor General Michael Hayden wurde jüngst in einem CNN-Interview gefragt, weshalb trotz des gigantischen Kopfgeld-Summe keine wirklich brauchbaren Informationen über Bin Ladens Versteck verraten wurden. „25 Millionen lassen sich sehr gut in einem amerikanischen oder europäischen Kontext übersetzen“, so Hayden, „aber wir haben gelernt, dass diese Art von Zahlen wirklich nicht die gleiche Bedeutung haben, in den Stammesgebieten Pakistans.“

Doch Osama Bin Laden wurde aufgespürt und schließlich getötet. Nach dem Tod des meistgesuchten Terroristen der Welt stellt sich nun die Frage: Gibt es jemanden, der das Rekord-Kopfgeld für sich beanspruchen kann? Und falls ja, wer könnte es sein?

Kopfgelder für von den Vereinigten Staaten gesuchten Terroristen werden von einem Regierungs-Programm ausgesetzt – dem „Rewards For Justice“-Programm („RJF“). Auf dessen Webseite findet sich eine Liste von insgesamt 44 Terroristen, auf deren Ergreifung eine Belohnung ausgesetzt ist. „Im Rahmen dieses Programms stellt die Außenminister/in gegebenenfalls Belohnungen zur Verfügung für Informationen die zur Verhaftung oder Verurteilung von jedem führen, der internationale Terrorakte plant, ausübt oder versucht auszuüben“, heißt es in der Selbstdarstellung des Kopfgeld-Programms.

Seit Einführung des RFJ-Programms seien an mehr als 60 Personen insgesamt 100 Millionen US-Dollar Belohnungs-Gelder geflossen, heißt es in der Selbstdarstellung des amerikanischen Regierungs-Projekts. Gezahlt wurde u.a. für Informationen die 1995 zur Verhaftung von Ramzi Youssef in Pakistan führten. Youssef gilt als Drahtzieher des Anschlages auf das World Trade Center im Februar 1993. Für die Tötung der von Udai und Qusai, der beiden Söhne des irakischen Diktators Saddam Hussein, floss ebenfalls Geld an einen einzelnen Informanten – insgesamt 30 Millionen US-Dollar. Auch eine Reihe von Terroristen der philippinischen Abu Sayyaf-Gruppierung konnten durch Kopfgeld-Ausschreibungen zur Strecke gebracht werden, zuletzt im Juni 2007.

An der Effektivität des „Reward For Justice“- Programms bestehe kein Zweifel, heißt es auf der Internetseite: „Diese Bemühungen haben unzählige unschuldige Leben gerettet.“ Im Fall der Saddam-Söhne sei bereits 18 Tagen nach Ausschreibung eines Kopfgeldes der entscheidende Hinweis eingegangen. Neben der Auszahlung der Belohnung bietet das Programm in Einzelfällen den Informanten und dessen Familie an, durch US-Behörden an neuen, sicheren Wohnort gebracht zu werden.

Die Person mit der bislang höchsten Kopfgeld-Prämie, Al-Qaida Gründer Bin Laden, wird seit vergangenem Montag auf den FBI-Fahndungslisten als „verstorben“ bezeichnet. Unklar jedoch bleibt, ob nicht doch jemand die Kopfgeldsumme in Höhe von insgesamt 25 Millionen US-Dollar für sich reklamieren kann.

Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher des „Reward for Justice“ Programms, zum Fall Osama Bin Laden würden keine Angaben über eventuelle Zahlung einer Belohnung gemacht: „Durch die Tatsache dass Vertraulichkeit höchste Wichtigkeit hat im Reward For Justice Programm, werden wir uns nicht dazu äußern, ob in diesem Fall (Bin Ladens Tötung) oder in einem anderen jemand für die Belohnung nominiert wurde“.

Grundsätzlich seien Regierungsangestellte wie beispielsweise Mitarbeiter der Geheimdienste als auch des Militärs, vom „Reward For Justice Program“ ausgeschlossen. Sollte also ein CIA-Agent durch ein Verhör oder Analyse von zusammengetragenen Informationen das Bin Laden-Versteck im pakistanischen Abbottabad ausgemacht haben, könnte der Geheimdienstler genauso wenig Anspruch auf das Kopfgeld erheben, wie der US-Elitesoldat der während der Kommandooperation die tödlichen Schüsse auf den Top-Terroristen abfeuerte.

Die in Guantánamo einsitzenden Al-Qaida Mitglieder, durch deren Aussagen der Namen des kuwaitischen Kuriers bekannt wurde, der die CIA schließlich auf die Spur Bin Ladens brachte, dürften wohl kaum mit einer Millionen-Belohnung rechnen. So werden die 25 Millionen US-Dollar, die von den Vereinigten Staaten, sowie die zwei Millionen US-Dollar, die nach dem 11.September 2001 von der Pilotenvereinigung „Airline Pilots Association“ und der „Air Transport Association“ auf die Ergreifung oder Tötung Bin Ladens ausgesetzt wurden, wohl nicht ausgezahlt.

Der saudi-arabische Al-Qaida Experte Faris Bin Hizam machte vor wenigen Tagen einen kontroversen Vorschlag, an wen die Kopfgeldsumme gehen sollte. Er vermutet hinter der Tötung Bin Ladens einen Machtkampf innerhalb der al-Qaida und wittert einen Komplott des Bin Laden Stellvertreters.

„Ayman al-Zawahiri hat es am meisten verdient, die 25 Millionen US-Dollar Belohnung zu bekommen für die Info, die zu Osama Bin Laden geführt hat“, so Hizam im Interview mit dem arabischen TV-Sender Al-Arabiya.

Und noch eine weitere Person käme wohl in Frage für den Millionen-Segen – zumindest nach Meinung einiger Internet-Nutzer, die jüngst eine drei Jahre alte Aussage der britischen Reporterlegende Christiane Amanpour zu Tage förderten. Amanpour, die früher als Chef-Reporterin für den US-Sender CNN Kriegsgebiete bereiste und seit einiger Zeit für den Konkurrenzsender ABC News tätig ist, war am 03.Oktober 2008 Gast in der amerikanischen Unterhaltungsshow „Real Time“ von Polit-Komiker Bill Maher.

Einer der anwesenden Gäste befragte Amanpour zu Bin Laden. „Ist er irgendwo in einer Höhle?“ – Die Journalistin widersprach vehement. „Ist er nicht“, so Amanpour, „ich habe gerade mit jemandem gesprochen, die sehr viel darüber weiß – er ist in einer Villa, in einer netten, komfortablen Villa in Pakistan.“

CIA-Chief: Would Move Osama Bin Laden To Guantánamo

by Florian Flade

Ten years after 9/11: Does America´s highest ranking spy, CIA Director Leon Panetta believe it is still possible to capture al-Qaida leader Osama Bin Laden alive? His latest statements, during the Intelligence Committee Hearing in front of the US Senate, suggest Panetta does not rule out the possibility of arresting Bin Laden and putting him in front of a judge.

„We would probably move them quickly into military jurisdiction at Bagram for questioning and then eventually move them probably to Guantánamo,” Leon Panetta told the Senate Intelligence Committee when asked about what would happen if the leaders of Al-Qaida would be captured alive.

For the first time, a US official has come forward with a statement about the possible fate of Osama Bin Laden and Deputy Ayman az-Zawahiri, if the two terrorist leaders were captured by US forces. Both Al-Qaida figures have a multi-million dollar bounty on their heads but despite the US$ 25 million offer for any information leading to the arrest or killing of Osama Bin Laden, no credible information was received by the CIA.

The closure of Guantánamo Bay Prison was one of the promises given by Barak Obama during the race for Presidency – yet, the military prison is still being operated although no new prisoners have been sent to Guantánamo since President Obama is in office. In March 2008 the last alleged terrorist was transported to this facility.

US Congress has barred the administration from moving any Guantanamo detainee into the US for any purpose. Panetta’s statement would appear to rule out a federal trial for Osama Bin Laden on the US mainland because it would require sending the Al-Qaida chief directly to the US from Bagram with no stop in Guantánamo.

Leon Panetta´s statement of Bin Laden´s possible imprisonment at Guantánamo could mean, the Obama administration still considers the prison facility to be used for high-value detainees in future.

Currently 172 detainees are held at Guantánamo, almong them 15 high-value prisoners including the 9/11 chief planner Khalid Sheikh Mohammed and 9/11 „manager“ Ramzi Binalshibh.

George Little, spokesman for the CIA said yesterday Mr.Panetta´s statements were not conclusive. What might happen to Bin Laden is very likely determined „by the circumstances of his capture“. The final decision would be made by policymakers and lawyers. „The director fully supports the president’s commitment to close the prison at Guantanamo Bay because, as our military commanders have made clear, it’s in our national security interest to do so,“ Little said.

In March 2010 Attorney General Eric Holder Jr. ruled out Osama Bin Laden would face any trial in the US and said any ideas of the terror leader being capture alive are utopia. „You are talking about a hypothetical that will never occur,“ Holder told journalists during a press conference, when he was asked if Bin Laden would enjoy constitutional protections. „The reality is that we will be reading Miranda rights to the corpse of Osama bin Laden. He will never appear in an American courtroom.“

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