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„Beteiligt euch am Dschihad!“ – Deutsche Islamisten in Somalia

von Florian Flade

Somalia entwickelt sich zu einem Hort des islamistischen Terrors. Auch Islamisten aus Deutschland tummeln sich am Horn von Afrika und werden dort zu Terroristen ausgebildet. Hiesige Sicherheitsbehörden beobachten diesen Trend mit großer Sorge.

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Deutsche in Äthiopien entführt: Rebellen warnen vor Befreiungsaktion

von Florian Flade

Die beiden deutschen Touristen, die im Januar von Rebellen in Äthiopien entführt wurden, werden möglicherweise schon bald freigelassen. Dies geht aus einer schriftliche Stellungnahme der Geiselnehmer hervor.

In dem Dokument der Rebellengruppe „Afar Revolutionären Demokratischen Einheitsfront“ (ARDUF) heißt es, die Rebellengruppe sei gewillt, die beiden im Grenzgebiet von Äthiopien und Eritrea am 17.Januar verschleppten deutschen Staatsbürger sobald wie möglich freizulassen. Gleichzeitig warnen die Rebellen aber vor einem Befreiungsversuch.

„Trotz der Aggressionen von Seiten des äthiopischen Regimes, werden wir unser bestes geben, die beiden deutschen Staatsbürger bedingingslos freizulassen“, heißt es in dem Schreiben der Rebellengruppe.

Ende Januar sei es in der Region, in der sich die beiden deutschen Geiseln befinden, zu schweren Kämpfen zwischen Rebellen und äthiopischen Truppen gekommen, melden die Aufständischen. Es habe Tote und Verletzte durch Raketen- und Mörserangriffe der äthiopischen Armee gegeben.

„ARDUF möchte speziell die deutsche Regierung wissen lassen, dass die äthiopische Regierung mit neuen Angriffen weiterhin jeden unserer Versuche behindert, die beiden Deutschen in ein sicheres Gebiet zu bringen und sie Stammesältesten zu übergeben“, schreiben die Geiselnehmer weiter. „Falls die beiden verbliebenen Deutschen bei Kämpfen getötet werden, trägt das äthiopische Regime erneut die Verantwortung für die Ermordung von Europäer“, heißt es in dem Bekennerschreiben der Rebellen, „Das Regime ist auch verantwortlich für die Tötung von fünf Europäern am 17.Januar 2012 in der Erta Ale Region.“

Das Auswärtige Amt in Berlin wollte sich auf Nachfrage nicht zu der neuen Stellungnahme der Geiselnehmer äußern.

Am 17.Januar 2012 war eine europäische Reisegruppe in der Nähe des Vulkans Erta Ale im äthiopisch-eritreischen Grenzgebiet von bewaffneten Rebellen angriffen worden. Zwei Deutsche, zwei Ungarn und ein Österreicher waren bei dem Überfall getötet worden. Die Rebellengruppe ARDUF behauptete später die Touristen seien bei einer Schießerung ums Leben gekommen und seien nicht gezielt getötet worden. Zwei deutsche Touristen, ein äthiopischer Fahrer und ein äthiopischer Polizist wurden von den Rebellen verschleppt.

Das Bundeskriminalamt (BKA) entsandte wenige Tage nach dem Angriff auf die Touristengruppe mehrere Beamte nach Äthiopien, um die vermissten Deutschen zu suchen. Auch eine Einheit der deutschen Polizei-Spezialeinheit GSG9 wurde nach Äthiopien verlegt.

Die Rebellengruppe ARDUF, die sich nur kurze Zeit nach der Verschleppung der deutschen Touristen zur Entführung bekannte kämpft in Äthiopien und dem benachbarten Eritrea seit 1987 für die Unabhängigkeit und Souveränität des Afar Volkes.

Berlin Jihadi Fatih T. Killed in US Drone Strike?

by Florian Flade

Fatih T. aka „Abdel Fattah al-Almani“ – killed in US drone strike?

Nobody knows – a Turkish language Jihadi website is reporting: the Emir of the „German Taliban Mujahideen“ (DTM) „Abdel Fattah al-Almani“ was killed either a US drone strike or a missile strike from a military helictoper. The information is unconfirmed.

Rumours about the death of the DTM Emir – who´s real name is Fatih T. – have been floating out there in the Jihadi community for almost two weeks. Yet, there is no clear confirmation the 27 year-old Islamist from Berlin was indeed killed in the Pakistani tribal areas.

Fatih T. was born and raised in Germany. He radicalized in a mosque in Berlin´s North, grew a beard and started praying in University where he studied engineering. Friends and former colleagues say he changed during his time at University and after he got to know new friends who were Islamists.

In Spring 2009 Fatih T. left Germany alongside his friend Yusuf O. who was arrested in June this year in Austria. Yusuf O. and Fatih T. traveled to Waziristan via Turkey and Iran and joined the Turkish militant group „Taifatul Mansourah“. Only a few months later both were founding members of the „German Taliban Mujahideen“, a group which attracted more Islamists from Berlin including several converts to Islam.

Both, Fatih T. and Yusuf O. appeared in several propaganda videos released by the DTM, calling for fellow German Muslims to join the Jihad. In one propaganda tape from Waziristan Fatih T. is seen walking through the alleged wrackage of a Pakistani military helicopter which Fatih claims was shot down by the militants.

In December 2010 the „German Taliban Mujahideen“ released a statement saying „Abdel Fattah al-Almani“ was choosen as the new Emir of the group. Since then, no real propaganda effort has been made to promote the Berlin Jihadi as the new leader. No new videos were released, no statements were given out.

German intelligence agencies on Wednesday were unable confirm the news of Fatih T.´s death. Familiy members are also unaware of any deadly drone strike that might have killed Fatih T.. Earlier this year the German terrorist sent several e-mails from Waziristan to Berlin – asking for financial support and claiming he was occupied with combat fighting.

Berlin´s Verfassungsschutz (interior intelligence agency) estimates „less than ten“ Islamists from Berlin are still roaming the Afghan-Pakistan border region.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13645867/Deutscher-Taliban-Fuehrer-soll-getoetet-worden-sein.html