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Israel fängt deutschen Frachter mit Waffenlieferung ab

by Florian Flade

Israels Marine hat im Mittelmeer einen Frachter gestoppt, der eine Waffenlieferung von Syrien nach Ägypten transportieren sollte. Die Waffen, die ursprünglich aus dem Iran stammen, sollten an palästinensische Terrorgruppen im Gaza-Streifen geliefert werden.

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Die israelische Marine hat am Dienstag 340km westlich der israelische Küste ein deutsches Frachtschiff abgefangen, das iranische Waffen für palästinensische Terrorgruppen transportierte. Vermutet wird, dass die Waffenladung aus Iran nach Syrien transportiert und dort auf den Frachter verladen wurde. Zielhafen des Schiffes war Alexandria. Von dort aus sollten die Rüstungsgüter nach israelischen Angaben in den Gaza-Streifen geschmuggelt werden sollten.

Der Frachter „Newlead Victoria“, der einem deutschen Eigentümer gehören soll, aber nach israelischen Angaben unter liberianische Flagge fährt, hatte vor wenigen Tagen im syrischen Latakia Fracht geladen, und war dann über den türkischen Hafen Mersin auf dem Weg nach Ägypten.

Ein Sprecher der israelischen Streitkräfte IDF erklärte, das Schiff sei aufgegriffen worden und wurde anschließend zwecks weiterer Inspektion in die israelische Hafenstadt Ashdod eskortiert worden. Die Besatzung des Frachters habe keinerlei Widerstand geleistet, so ein IDF-Sprecher. An der Operation sollen Soldaten der israelischen Spezialeinheit „Shayetet 13“, ein Kommando von Elite-Kampfschwimmern, beteiligt gewesen sein.

Bei näherer Durchsuchung fanden die israelischen Streitkräfte am frühen Mittwochmorgen an Bord der „Victoria“ mehr als 50 Tonnen militärische Güter, darunter tausende Schuss Munition, 230 120-Millimeter Mörsergranaten, 2,000 60-Millimeter Mörsergranaten und – besonders brisant – sechs Anti-Schiff Raketen des chinesischen Modells C-704. Auch zwei Raketen mit einem Radar-gestützten Lenksystem fanden sich im Inneren des Frachters.

Ein Kommandeur der israelischen Marine-Einheiten erklärte, einige der Raketen aus der Waffenlieferung hätten eine Reichweite von 32 Kilometern und seien konstruiert um Kriegsschiffe von der Küste aus zu zerstören.

Bedienungsanleitungen und andere Dokumente in Farsi, die ebenfalls im Umfang der Waffenladung enthalten war, ließen den Schluss zu, dass die Waffen tatsächlich ursprünglich aus dem Iran stammten, so ein Sprecher der israelischen Streitkräfte. Bestimmt gewesen sei das Material für die Hamas im Gaza-Streifen.

Israels Premierminister Benyamin Netanyahu hatte das Aufgreifen der „Newlead Victoria“ in der Nacht von Montag auf Dienstag genehmigt. Der israelische Stabschef Benny Gantz informierte am Dienstagmorgen die Regierung über den Waffenfund an Bord des Schiffes informiert.

„Versuche Waffen nach Gaza zu schmuggeln zeigen, dass radikale Elemente weiterhin versuchen Israel zu schaden und die Region zu destablisiern“, erklärte Verteidigungsminister Ehud Barak, „Die IDF und die Sicherheitkräfte werden weiter resolut daran arbeiten das Land zu verteidigen.“

Laut Medienberichten soll der israelische Außenminister sich bereits deutsche Behörden über die Waffenlieferung aus Syrien informiert haben. Das Frachtschiff hieß im vergangenen Jahr noch „MV Grand Victoria“ fuhr und unter der Flagge Singapors. Inzwischen soll das deutsche Schiff Teil der Flotte eines französischen Unternehmens sein, und für die liberianische Regierung im Einsatz sein.

Israel hat die „Newslead Victoria“, deren Route die israelische Marine mehrere Tage lang beobachtete, inzwischen wieder entlassen. Die Crew durfte ohne die geladenen Waffen und Munition ihren Weg nach Ägypten fortsetzen.

With Egypt´s Help: Israel kills Gaza Al-Qaeda militant

On November 3th at around noon, Mohammad Jamal Namnam was driving his Sedan through the streets of Gaza City. The 27 year-old Palestinian was on the most-wanted list of the Israel Shin Bet intelligence agency – a resident of Shati-Refugee Camp, Namnam was a hardcore militant, member of the extremist Jaish al-Islam (Army of Islam) group, a Salafi break-off organization formed by former members of Palestinian Islamic Jihad, Hamas and various Fatah militias. On the ideological basis, Jaish al-Islam is considered to be more radical than other Palestinian militant groups and driven by the al-Qaeda-style vision of Global Jihad.

In 2006, Jaish al-Islam and Hamas carried out the assault on a Israeli military outpost in Gaza in which the soldier Gilad Shalit was kidnapped and is since then being held by the militants. Just one year later, the two groups ended their cooperation when Hamas decided to start a crackdown on the extremist Salafis.

Jaish al-Islam, which consists of only a few dozen fighters, is dominated by the Gazan Dughmash family clan, who´s members formally filled the ranks of Hamas´Military wing. Mohammad Namnam was a close aid of Jaish al-Islam leader Mumtaz Dughmash and Israel security forces described him as „a ticking bomb“.

Mohammad Jamal Namnam – killed on basis of Egyptian intelligence

Last week, November 3th, Mohammad Namnam´s terrorist career came to a bloody end, when a Israeli Apache gunship fired a missile at his car, causing it to detonate in a huge fireball explosion. News reports out of Gaza said the explosion was caused by an accident – a car-bomb had exploded prematurely.

In the days after Namnam´s death, Israeli military hinted they were behind the car explosion, saying they had re-started targeted assassinations of militant leaders.

The TIME is now reporting, historic Egyptian-Israeli intelligence cooperation led to the killing of the Jaish al-Islam field commander. Egyptian security forces arrested a Jaish al-Islam arms trader some days prior to Namnam´s death and told the Israeli counterparts about plans by the terrorist group to attack Americans and Israelis on the Sinai Peninsula.

Read about the unusual and surprising Egyptian-Israeli cooperation in the assassination of the Jaish al-Islam terrorist here