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One Face Of Al-Qaida In Afghanistan

by Florian Flade

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Terrorist analysts and intelligence officials worldwide are throwing around guesses of many Al-Qaida fighters are actually present or rather said left in Afghanistan right now. The CIA estimate in recent years was that the number is approximately a few dozen to a hundred individuals. NATO thinks Al-Qaida´s presence in Afghanistan is deteriorating but the terrorist group is actively operating in some parts of the country, especially in the valleys of the eastern provinces Kunar, Paktika, Paktia and Nuristan.

Martyr eulogies that are appearing on the Jihadi Internet forums are a slight hint of how Al-Qaida´s face actually looks in Afghanistan today. Almost every month pictures and short biographies of recently killed Al-Qaida fighters are released by family members, friends or online comrades of the Jihadis.

Most recent is a 20 year-old Omani national named Ahmed Ali Yusuf aka „Abu Ubaidah al-Omani“. Yusuf, born in 1992 in the Barka Province of Oman studied at the Technical College before he left for Afghanistan in 2011 and became an Al-Qaida fighters.

„When he arrived in the land of Khorasan (Afghanistan/Pakistan) he was eager to fight on Allah´s path and joined the training camps where he received training“, a Lebanese Online Jihadi writes about the Omani militant.

According to the reports from region Abu Ubaidah al-Omani participated in fighting coalition forces in Afghanistan and was killed in the morning hours of January 8 probably by a NATO airstrike. He had fought in Afghanistan for six months. Pictures of the Omani Al-Qaida fighter including images showing the young in training camps and his dead body were released on the Jihadi forums.

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NATO Kills Saudi Al-Qaida Commander in Afghanistan

by Florian Flade


NATO announced today a April 14th airstrike in eastern Afghanistan killed a wanted Saudi al-Qaida commander who was responsible for suicide bombings and attacks on Coalition troops. Abu Hafs al-Najdi aka „Abdul Ghani“ was one of ISAF´s most wanted targets in Afghanistan.

The 27 year-old Saudi national whose real name is Saleh Nayef al-Makhlafi regularly crossed the border into Pakistan and met with senior al-Qaida leadership, ISAF claims. Al-Makhlafi became al-Qaida´s commander and recruiter in Kunar Province, training militants and sending them on attacks against NATO and Afghan security forces.

When the NATO airstrike happened, al-Makhlafi was holding a meeting in Dangan district of Kunar with a number of Afghan, Pakistani and foreign militants, some of whom were also killed in the military strike.

The Saudi al-Qaida commander´s name is found on the Saudi-Arabian most-wanted list of terrorists among the 85 sought-after al-Qaida members. Al-Makhlafi´s aliases are given as „Abdul Ghani“ and „Abu Hafs“. He was born in the Saudi captial Riyadh according to the information presented by the Saudi interior ministry. ISAF was on the hunt for Al-Makhlafi for four years.

Erstmals „Friendly-Fire“ durch US-Drohne

von Florian Flade

Erstmals seit dem Einsatz unbemannter Kampfdrohnen starben zwei US-Soldaten in der vergangenen Woche in einem „Friendly-Fire“-Vorfall – er zeigt die Tücken der vermeintlichen Wunderwaffe.

Footage from a Predator Drone

Die Meldung aus dem Kommandozentrum der Internationalen Afghanischen Schutztruppe ISAF vom 6.April, dem vergangenen Mittwoch war auf den ersten Blick keineswegs ungewöhnlich. „Zwei ISAF Soldaten starben heute in Folge eines Friendly-Fire-Vorfalls in Süd-Afghanistan (…) Ein Ermittler-Team untersucht den Vorfall.“

Zwei US-Soldaten wurden versehentlich von der eigenen Truppe getötet, ein Vorfall wie er sich bereits etliche Male im Irak und Afghanistan zugetragen hatte. Die näheren Umstände des Vorfalls der vergangenen Woche lassen jedoch aufhorchen. US-Medien rekonstruierten sie.

Die beiden amerikanischen Soldaten Navy Corpsman Benjamin Rast (23) und Marine Staff Sgt. Jeremy Smith (26) waren mit ihrer Einheit an einer Operation nahe der Ortschaft Sangin in der südafghanischen Provinz Helmand unterwegs, als sie in einem Taliban-Hinterhalt gerieten. Die Einheit bezog Stellung, um sich zu verteidigen.

Über dem Geschehen kreiste eine amerikanische Drohne vom Typ Predator, ein mit Lenkraketen bestücktes, unbemanntes Flugzeug. Die Marineinfanteristen am Boden konnten auf einem Bildschirm die Live-Bilder der Drohnen-Kamera verfolgen und suchten mit ihr die Gegend nach Taliban-Kämpfern ab. Auf dem Bildschirm erschienen einige „Hot Spots“, Personen, die in der Infrarot-Kamera als helle Gestalten zu sehen waren. Die US-Soldaten identifizierten die „Hot Spots“ fälschlicherweise als feindliche Kämpfer und forderten augenblicklich einen Raketenangriff der Predator-Drohne an.

Die Entscheidung war ein fataler Fehler, denn bei den als Taliban ausgemachten Zielpersonen handelte es sich in Wahrheit um die US-Soldaten Rast und Smith. Sie kamen beim Beschuss durch die Drohne ums Leben und sind damit offenbar die ersten amerikanischen Soldaten, die durch den Eigenbeschuss einer US-Kampfdrohne ums Leben kamen.

Offiziell bestätigte das amerikanische Militär nicht, dass die beiden Soldaten Smith und Rast durch einen Drohnen-Angriff ums Leben kamen. Auf Nachfrage  erklärte mir das US-Verteidigungsministerium, die Familien der beiden getöteten Soldaten seien informiert wurden und eine Untersuchung des Vorfalls dauere an. Dass die US-Soldaten durch eine amerikanische Predator-Drohne getötet wurden, dementierte das Pentagon allerdings nicht.

Seit Jahren setzen die USA sowohl zur Aufklärung als auch zur Feindbekämpfung im Irak, Afghanistan, Pakistan und Jemen auf die ferngesteuerten Flugzeuge. Über bis zu 7,000 Drohnen unterschiedlicher Typen soll das amerikanische Militär verfügen. Viele der kleineren Drohnen werden zur Überwachung eingesetzt und direkt vor Ort gesteuert. Die größeren, raketenbestückten „Predator“ und „Reaper“ Drohnen, die regelmäßig im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet Terror-Ausbildungslager angreifen, werden jedoch von einer Basis der Luftwaffe im US-Bundesstaat Nevada ferngesteuert.

Allgemein gelten die unbemannten Flugobjekte als hochmoderne Präzisionswaffe, die in Zukunft in weit größerem Rahmen in Kriegsgebieten zum Einsatz kommen soll. Die Drohnenangriffe der USA im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan töteten in der Vergangenheit mehrere ranghohe Al-Qaida-Terroristen und Taliban-Führer sowie hunderte militante Islamisten niederen Rangs.

Eine genaue Zahl der von den Amerikanern als Kollateralschaden klassifizierten zivilen Opfer liegt nicht vor. Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Drohnen-Einsatz regelmäßig und heben hervor, Piloten die tausende Kilometer entfernt die Flugobjekte steuern und Angriffe fliegen, könnten die Gegebenheiten vor Ort nicht einschätzen. Zivilisten würden so per Kamera als Feinde ausgemacht und kämen so regelmäßig ums Leben.