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„O Lions Of Sham“ – Zawahiri´s Message To Syrians

by Florian Flade

„Bloodshed“ is the daily news coming out of Syria these days. While the protest against the regime of President Assad have turned into a full grown war with a militant insurgency fighting the dictator in Damascus, Al-Qaida sees its chance for establishing a base in the country and calls for Syrians and other Arabs to join the fight against Assad. 

The terrorist network has just released a new video message by its Amir Dr.Ayman az-Zawahiri, titled „Go Forward, O Lions Of Sham!“.

„Do not rely on the West or America or the Arab governments and Turkey“ Zawahiri says in the new video tape, „You know what they are planning against you!“

„People of Syria do not depend on the Arab League the corrupt governments which are supporting it, the Al-Qaida leader continues, „If we want freedom we must be liberated from this regime. If we want justice we must take revenge on this regime.“

Zawahiri continues saying Mujahidin from Turkey, Iraq and other places should join the Syrian resistance in their fight against the ruling regime.

It is the Al-Qaida leader´s second message to the Syrian people. The first one was released by the Al-Qaida media wing „As-Sahab“ in July 2011. In that video tape Zawahiri claimed US-President Obama was planning on replacing Assad with another Pro-American ruler in Damascus.

„You are an example, explaining lessons to your Arab and Muslim nation in sacrifice, steadfastness and the struggle against oppression“, Zawahri said in the July 2011 tape to the Syrian people, „How could you not? You are the sons of the Levant, the front for Jihad and martyrdom.“

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Al-Qaida in Iraq Releases „Spring Of Al-Anbar“

by Florian Flade

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U.S. soldiers stationed in Iraq used to call the Al-Anbar Province the „Wild West“ of the country. A desert region reaching from central Iraq all the way to the Syrian, Jordanian and the Saudi-Arabian border, ruled by local Sunni tribes, huge family clans with ties to the surrounding countries. After the U.S. invasion of Iraq in 2003 Al-Anbar became a hotspot of the insurgency. Various local groups, armed militias as well as foreign fighters allied to Al-Qaida were present in Al-Anbar, turning the province in one of the most dangerous places for U.S. troops and their Iraqi allies.

A new propaganda video released by „Al-Furqaan“, the media wing of the „Islamic State of Iraq“ (ISI) (which is de facto Al-Qaida) sets focus on Al-Anbar and the Jihadi activities there. Titled „The Spring of Al-Anbar“, the new video shows Al-Qaida fighters training in the Iraqi desert, carrying out attacks on convoys and barracks U.S. and Iraqi troops and patrolling the streets of the Al-Anbar towns and villages.

Among other militants the video features a high-ranking Al-Qaida commander named „Sheikh Abu Muhammad al-Adnani“ and two suicide bombers named „Abu Usama al-Ansari“ and „Abu Jafar al-Ansari“.

Al-Qaida´s message is clear: the Mujahidin of the organization are still present in the province, still fighting Jihad and still causing harm to coalition forces and the Iraqi troops as well as the Sunni militias who have formed the so-called „Awakening Council“ (basically U.S. paid militias to fight Al-Qaida).

Ex-US-Soldat wollte Dschihad-Kämpfer in Somalia werden

von Florian Flade

Ein ehemaliger US-Soldat konvertierte zum Islam und entschied sich innerhalb weniger Monate in den Dschihad zu ziehen. In Somalia wurde der Amerikaner festgenommen.

Im Internet glaubte Craig Baxam auf die ultimative Wahrheit gestoßen zu sein. Der 24jährige US-Amerikaner war im Sommer 2011 als Soldat in Südkorea stationiert und las beim Surfen im Internet eines Abends auf einer islamischen Internetseite einen Artikel über „Den Tag des Jüngsten Gerichts“. Baxam begann über den Tod, über den Sinn des Lebens und über Religion nachzudenke. „Er wollte mehr über den Islam lesen“, analysiert die US-Bundespolizei FBI in ihrem Untersuchungsbericht zu Baxam, „und je mehr er las umso mehr wollte er.“

Heimlich und nur weniger Tage bevor er die US-Armee verließ, konvertierte Craig Baxam aus Takoma Park (Maryland) im Juli 2011 zum Islam. Seit 2007 hatte der US-Amerikaner im Militär gedient und war in Texas als Militär-Informatik und Verschlüsselungs-Experte ausgebildet worden. Baxam war im Irak stationiert und anschließend auf einer US-Militärbasis in Südkorea.

Nachdem er dem Militär den Rücken gekehrt hatte, lebte Baxam zunächst in Laurel (US-Bundesstaat Maryland). Das Leben in seinem Heimatland Amerika wurde für den islamischen Konvertiten jedoch zunehmend unerträglich. Als Muslim müsse man in den USA „zu viele Kompromisse eingehen“. Baxam schmiedete Pläne in ein „wahrhaft islamisches Land“ auszuwandern und ein Leben unter Scharia-Gesetzen zu führen.

Laut eigener Darstellung kamen für den Ex-US-Soldaten dabei nur das von den Taliban regierte Afghanistan oder das von der Islamisten-Miliz Al-Shabaab kontrollierte Somalia in Frage. Baxam entschied sich für letzteres.

Als ausgebildeter Militärgeheimdienstler und Informatiker wusste Craig Baxam dass die US-Sicherheitsbehörden seine Spur verfolgen würden, sollte er auf dem heimischen Computer nach Kontakten zu den Al-Shabaab Terroristen in Somalia suchen. Der Konvertit zerstörte daher seinen Computer und entsorgte die Einzelteile sorgfältig.

Von seinen Ersparnissen kaufte sich Craig Baxam für 1,600 US-Dollar ein Flugticket. Am 20.Dezember 2011 flog er von Baltimore aus zunächst nach London und anschließend weiter nach Kenia. Per Nachtbus reiste er von der kenianischen Hauptstadt Nairobi weiter ins nördlich gelegene Mombasa nahe der Grenze zu Somalia.

Baxam hatte keinerlei Kontaktpersonen in Kenia oder Somalia. Er verhielt sich unauffällig, besuchte Moscheen zum Gebet, sprach aber auch dort kaum mit Fremden. Völlig auf sich alleine gestellt, wollte sich der Irak-Veteran im Bürgerkriegsland Somalia den Islamisten der Al-Shabaab anschließen. Craig Baxams Plan war es mit Taxis und Bussen die Grenze zu Somalia zu überqueren und in der nächstbesten Moschee nach Al-Shabaab Kontakten zu erkundigen. Über 600 US-Dollar hatte er bei sich und wollte sie sobald wie möglich den Al-Shabaab-Kämpfern spenden.

Auf der letzten Etappe seiner Reise, in einem Bus zur Grenzstadt Garissa, wurde Craig Baxam von einem Kenianer angesprochen. „Wo gehst du hin?“, „Sprichst du die Sprache der Leute dort?“, „Hast du Familie hier?“, wollte der Fahrgast wissen. Baxam hielt den Fremden für einen Glaubensbruder und verriet ihm seinen Wunsch in den Dschihad zu ziehen. Der Fremde versprach ihm bei seinem Vorhaben zu helfen.

Das FBI vermutet, der neugierige Bus-Passagier war in Wahrheit ein Informant des kenianischen Geheimdienstes, denn nur kurze Zeit später stoppte die Polizei den Reisebus. Die Reise des Craig Baxam in den somalischen Dschihad war am 23.Dezember 2011 beendet. Der ehemalige US-Soldat wurde verhaftet und wenige Tage später von Beamten des FBI im Hauptquartier der kenianischen Anti-Terror Einheit verhört.

„Baxam hatte nie geplant, aus Somalia zurück zu kehren. Baxam wollte mit einer Waffe in seiner Hand sterben“, heißt es in einem FBI-Untersuchungsbericht. Sollte er jemals aus der Haft entlassen werden, wolle er sich um seinen kranken Vater kümmern, erklärte Baxam den US-Beamten. Nach dem Tod des Vaters würde er dann entscheiden ob er sich erneut Al-Shabaab anschließen wolle.

Der angehende Dschihadist Craig Baxam befindet sich nun in US-Gewahrsam. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kriegsveteran vor geplant zu haben eine ausländische terroristische Vereinigung zu unterstützen.