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Das Herz der Hydra

by Florian Flade

Überall lesen wir es dieser Tage: al-Qaida ist schon lange keine feste Organisation mehr, ein loses Geflecht einzelner Ableger, kaum verknüpfter Terrorzellen, ideologisierter Einzeltäter. Das von Bin Laden zurückgelassene Terrornetzwerk könne nicht mehr geografisch festgelegt werden. Im Jemen, in Somalia, Nordafrika, ja sogar in Nigeria und Thailand seien heute al-Qaida Metastasen zu finden. All das stimmt. Doch das Herz der Terror-Hydra existiert, es lebt und schlägt in den Bergen Nord-Waziristans. Es ist Ballungszentrum der Bin Laden Jünger, Hort der Terrorplanung und Kaderschmiede. Ein Blick in die Zentral einer Organisation, die längst ein Großkonzern des Terror geworden ist.

Das Terrornetzwerk al-Qaida bestätigte gestern erstmals den Tod seines Gründer und „Emirs“ Osama Bin Laden. Mit der Tötung des saudi-arabischen Top-Terroristen durch US-Elitesoldaten in der Nacht des 02.Mai verliert al-Qaida seine wohl charismatischste Führungsperson – das terroristische Netzwerk jedoch ist längst nicht am Ende. Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11.September 2001 hat eine neue Generation islamistischer Terroristen die Führung a-Qaidas übernommen. Die Lehrlinge Bin Ladens arbeiten von Pakistan aus fieberhaft an Anschlägen in den USA und Europa.

Geheimdienste und Terrorismus-Experten sehen al-Qaida im Jahr 2011 stark geschwächt jedoch nicht besiegt. Der ehemalige CIA-Analyst Bruce Riedel warnt, den Tod Bin Ladens mit dem Tod al-Qaidas gleichzusetzen. „Osama Bin Ladens Tod ist ein schwerer Schlag für al-Qaida – aber nicht ihr Ende“, so Riedel, „Wir sollten damit rechnen, dass die Bedrohung durch mehr Al-Qaida Anschläge real bleibt.“

Große Anschlagsszenarien, wie das von 9-11, umzusetzen, dürfte al-Qaida allerdings derzeit kaum gelingen, meinen Experten. „Ihre Fähigkeit großangelegte Anschlage auszuüben ist erodiert“, erklärt der Terrorismus-Experte und Autor Peter Bergen. CNN-Korrespondent Nic Robertson verwies zudem auf den Effekt der Tötung Bin Laden. Die werde „enorme psychologische Auswirkungen auf die Mitglieder der Organisation haben“, so Robertson.

Trotz des zunehmend lose agierenden Terrornetzwerkes, hat sich in den pakistanischen Stammesgebieten seit dem Fall Afghanistans als Terrorbasis eine neue Al-Qaida-Infrastruktur etabliert, die auch nach Osama Bin Ladens Tod weiterhin schlagkräftig bleibt und bereits in der Vergangenheit den Verlust von Führungspersonal kompensieren konnte. „Al-Qaida Zentral“ nennen Terrorismus-Experten diesen Kern des von Bin Laden gegründeten Franchise-Netz, das inzwischen weltweit – in Nordafrika, dem Irak, Jemen, Somalia – durch eigenständig agierende Ableger vertreten ist.

Al-Qaidas Kernland aber bleibt das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet. In den entlegenen Bergdörfern der pakistanischen Provinz Nord-Waziristan wartet eine junge Generation von Al-Qaida-Führern darauf, das Ruder der teils losen, teils durchstrukturierten Organisation in die Hand zu nehmen. Hier, zwischen den Ortschaften Mir Ali, Datta Khel und Miranshah, wird nun die „Masjlis Al-Shura“, das Führungsgremium der Al-Qaida, tagen und Nachfolger Bin Ladens, einen neuen „Emir“, ernennen. Aussichtsreichster Kandidat ist der ägyptische Arzt Dr.Ayman al-Zawahiri, langjähriger Weggefährte Osama Bin Ladens und operatives „Gehirn“ der Organisation. Fachleute halten Zawahiri jedoch für wenig charismatisch und kaum geeignet um Bin Ladens Stellung als spiritueller Führer einer globalen Dschihad-Bewegung zu ersetzen.

Sollte Zawahiri (59) neue Emir der al-Qaida werden, übernimmt er ein Terrornetzwerk, das durch die US-Drohnenangriffe in den vergangenen Jahren zahlreiche Kommandeure, Chef-Planer und Ausbilder verloren hat. Al-Qaida ist seit dem 11.September geschrumpft, besteht heute im Kern vermutlich aus weniger als 200 Kämpfern. Die Infrastruktur beschränkt sich heute auf wenige Ausbildungslager in Waziristan, die zunehmend Mühe haben einheimische und ausländische Islamisten aufzunehmen und effektiv in Bombenbau und an Waffen zu trainieren.

Al-Qaidas Führungsebenen scheinen dem Druck der Geheimdienste weiterhin zu trotzen. Fast alle Anschlagsplanungen, die in den vergangenen Jahren in Nordamerika und Europa aufgedeckt wurden oder scheiterten – wie etwa der Autobombenanschlag am New Yorker Times Square, der Plan britischer Islamisten über dem Atlantik Passagiermaschinen zu sprengen oder die jüngst aufgeflogene Düsseldorfer Terrorzelle – haben ihren Ursprung in Nord-Waziristan. Von dort aus operieren die Chef-Planer Al-Qaidas und rekrutieren immer häufiger auch westliche Islamisten für Attentate.

Verantwortlich für die Auslands-Operationen der Al-Qaida ist ein Planungsstab, dessen Mitglieder gefährliche Extremisten sind, die den Westen teilweise aus eigener Erfahrung kennen. Adnan Gulshair al-Shukrijumah soll einer von ihnen sein. Der 1975 in Saudi-Arabien geborene Islamist wuchs in den USA auf, wurde Computer-Fachmann und ist nun wohl Al-Qaidas Mann für Anschläge im Westen. Er ist heute einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, auf den die USA ein Kopfgeld von 5 Millionen US-Dollar ausgesetzt haben.

Auch den ehemaligen ägyptischen Oberst Saif al-Adl, den in Großbritannien geborenen Rashid Rauf und den Nordafrikaner Sheikh Mohammed Yunis al-Mauritani vermuten Geheimdienste im engsten Al-Qaida Kreis. Letzterer gilt als zunehmend relevante Person für europäische Sicherheitsbehörde. Al-Mauritani traf im Sommer 2009 deutsche Islamisten in Waziristan und ordnete Attentate in Europa, auch in Deutschland, an. Besonderes Interesse hatte der Al-Qaida Planer dabei wohl an Attentaten auf wirtschaftliche Ziele.

Als lokale Kommandeure für den Bereich Pakistan und Afghanistan füllen mittlerweile immer mehr einheimische Extremisten die Reihen der al-Qaida Hierarchie. Der Pakistaner Ilyas Kashmiri, der verantwortlich sein soll für die Attentate von Mumbai 2008, koordiniert wohl die terroristischen Aktivitäten al-Qaidas in der Region. Er soll für die Bin Laden-Nachfolger Kontakte halten zu pakistanischen Terrorgruppen und den Taliban. Im Afghanistan-Battalion der al-Qaida hat offenbar der Libyer Attiyatullah al-Libi das Sagen, ein als „hochintelligent“ beschriebener Islamist, der persönlichen Kontakt zu Bin Laden gehalten haben soll.

Auf ideologischer Führungs-Ebene hat al-Qaida schon seit längerer Zeit einen weiteren Libyer positioniert, der ebenfalls in den pakistanischen Stammesgebieten vermutet wird – Abu Yahya al-Libi. Der von Terrorexperten als „nächster Bin Laden“ bezeichnete Extremist erschien in einer Vielzahl von Propagandavideos als charismatische Prediger-Figur. Seine theologische Ausbildung lässt vermuten, dass Abu Yahya al-Libi dem Sharia-Rat Al-Qaidas, dem religiös-ideologischen Gremium, vorsteht. Darin vertreten sein könnte auch der ehemalige kuwaitische Religions-Lehrer Sheikh Khalid al-Hussainan, der immer häufiger in Al-Qaida-Videos auftritt.

Die Medienabteilung des Terrornetzwerkes, „As-Sahab Media“ („Die Wolken“), wird sich wohl schon bald mit einer neuen Propagandabotschaft zum Tod Osama Bin Ladens zu Wort melden. Ihr Vorsitzender bleibt wohl auch nach der Tötung des Al-Qaida Gründer, der amerikanischer Konvertit Adam Gadahn alias „Azzam al-Amrikki“. Der 1978 in Kalifornien geborene Amerikaner ist al-Qaidas englisches Propaganda-Sprachrohr und wurde mehrfach im Stammesgebiet Waziristan gesehen.

Insgesamt wirkt Al-Qaidas Zentralführung nach der Tötung Bin Ladens zusätzlich geschwächt, keinesfalls aber besiegt. Personell rücken junge, charismatische Dschihadisten in die neuen Führungspositionen. Wie schlagkräftig al-Qaidas Terror-Struktur im Jahr 2011 tatsächlich ist, bleibt jedoch fraglich. Zusätzlich zu den US-Drohnenangriffen könnten auf Bin Ladens Tod Machtkämpfe mit anderen Terrorgruppen der Region folgen. Und auch ob sich al-Qaida ohne die charismatische Führer-Figur behaupten kann oder zwangsläufig Allianzen für das eigene Überleben eingehen muss, ist noch längst nicht entschieden.

Dass die Erben Bin Ladens dem Terror nicht abschwören werden, ließ al-Qaida die Welt gestern in einer Internet-Botschaft zum Tod ihres Anführers unmissverständlich wissen. „Wir werden den Weg des Dschihad fortsetzen, den Sheikh Osama Bin Laden anführte, und werden uns nicht davon abbringen lassen“, hieß es in dem Schreiben. Auf Bin Ladens Tötung werde Rache folgen, schwor das Terrornetzwerk. Zugleich hieß al-Qaida neue Terror-Rekruten willkommen: „Die Universität des Glaubens, des Koran und des Dschihad, die Sheikh Osama gründete, wird ihre Tore nicht schließen.“

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Haqqani Arrest – Big Catch…and Release?

by Florian Flade

Nasiruddin Haqqani on the left, his father Jalaluddin on the right (2001)

His father is a living legend, a celebrated hero of the Afghan War against the Soviets. His mother is a noble Arab woman from the United Arab Emirates. He himself is one of the most wanted Taliban commanders in the AfPak region – Nasiruddin Haqqani.

Pakistani intelligence sources yesterday confirmed Nasiruddin Haqqani, son of powerful Taliban leader Jalaluddin Haqqani, was arrested by Pakistani agents this week when he was on his way from the city of Peshawar into the heart of Pakistan´s militant safe-haven North Waziristan. The Pakistanis stopped the car carrying five Taliban, one of them being Nasiruddin Haqqani. He and his companions had just returned from a pilgrimage and fundraising tour in Saudi-Arabia and wanted to travel to the town of Miramshah, where the alleged headquarter of the Haqqani-Network is stationed. Among those arrested was another wanted Haqqani commander, Mullah Muhammad Jan.

Nasiruddin, one of the younger sons of Jalaluddin Haqqani, was born to Jalahuddin´s Arab wife which he married during the 1980s Afghan Jihad against the Russian Red Army. It is said Nasiruddin who is known as „Dr.Khan“ in Taliban circles, speaks perfect Arabic and because of his Arab blood was chosen as the main Haqqani official in charge of establishing connections to wealthy Gulf Arab donors supporting the Taliban insurgent campaign. He traveled to the Middle East frequently and is also suspected of being a key associate of al-Qaida in the Pakistani tribal areas of North Waziristan.

The arrest of the Haqqani offspring is seen as a serious blow to the Taliban group based in Pakistan but operating in Afghanistan. It comes at a time where the U.S. administration is increasingly putting pressure on the Pakistani government to consider a military offensive into North Waziristan to wipe out the terrorism center consisting of al-Qaida, Pakistani groups, the Taliban and Uzbek organizations. Pakistan´s military repeated their statement, a invasion of North Waziristan was not on their agenda – yet.

In fall of 2009 – after a US drone strike had killed Pakistani Taliban leader Baitullah Mehsud – the Pakistani army went into South Waziristan, a former stronghold of several Taliban warlords, and occupied the region after driving out most of the Jihadi militants. The operation was a slow and painful experience and proofed to be rather ineffective as most of the terrorists did not stay to fight the Pakistani troops but fled into neighboring North Waziristan. Around Miramshah, Mir Ali and Datta Khel, the militant organizations have regrouped and continued plotting terror attacks in Afghanistan, Pakistan and the West.

While al-Qaeda and other are planning deadly operations in Europe and the US, and foreign Jihadis are rushing to North Waziristan to receive military training, the US wants the Pakistanis to conduct a clear-and-hold operation to stop terror-activities from that region. Talking about the Pakistani military, General David Petraeus said at a university lecture in Paris in November: „They recognise the need for more operations in North Waziristan.“ Pakistan´s military chiefs explained that his troops unable to open a fresh front while they are still heavily committed to operations elsewhere in the country’s lawless border regions.

On December 20th, it was reported Core Commander Peshawar Lieutenant General Asif Yasin ruled out a major North Waziristan offensive and claimed a counter-terrorism operation was already underway in the area. While speaking with journalists, he said that the army is targeting terrorists already.

A few days ago The New York Times reported US military officials are pushing for a military expansion of US troops into Pakistan to fight terrorists in the tribal areas. The plan, as it was reported, included sending US Special Forces into the Waziristan area to kill or capture insurgent leaders.

In the light of all that political discussion and the US pushing Pakistan to do something about the Haqqanis and al-Qaida, could it be a simple coincidence wanted Taliban commander Nasiruddin Haqqani was arrested now? Rather it seems like the Pakistani government is trying to proof to Washington they are acting in the face of the North Waziristan insurgency. Due to their strong ties, local Taliban leaders and the ISI have in the past managed to create deals that avoided military action in the tribal region. Pakistan´s intelligence agency has a clear picture about the travel movements of the Haqqanis and could have arrested Nasiruddin long before his Hajj travel this year.

His arrest is a signal to Washington, trying to calm down the US call for a North Waziristan invasion. See, there is no need for US operations inside Pakistan, we will take care of the bad guys – that´s the message given by Nasiruddin´s capture. Question remains if the Haqqani son will stay in captivity or be made available to US interrogators. He is a valuable source and was in charge of financing of the Haqqani network, the most important Taliban group fighting NATO troops in eastern and northern Afghanistan.

A similiar arrest was carried out last February, when Pakistani security forces captured Mullah Baradar in Karachi. The CIA had provided information on the wanted Afghan Taliban commander to the ISI and pushed for his arrest. Mullah Abdul Ghani Baradar Akhund served as the military chief of the Afghan Taliban and was reported to be „No.2“ of the movement next to Mullah Muhammad Omar.

In October the Asia Times reported Baradar had been freed from Pakistani custody as the ISI wanted him to serve as a moderator in backchannel talks with the Taliban. „A senior Taliban leader, speaking to Asia Times Online on Thursday from the southern AfPak region, also confirmed that Baradar „had reached the safely of his people“. The implication is that he is back with Taliban leader Mullah Omar“, the Asia Times wrote.

So is Nasiruddin Haqqani´s arrest just another catch-and-release as part of Pakistan´s strategy to proof to the US that they are in control of what happens in North Waziristan? Is the arrest a show of progress in the fight against local terror groups or a serious effort to hurt the Taliban´s operational abilities?

Nasiruddin´s older half-brother Sirjuddin is still roaming free in North Waziristan and he is in charge of military operations in eastern Afghanistan. If they really wanted, Pakistan´s ISI would be able to locate him and take him out of the game. Instead they went for the less-important brother. Washington will not be satisfied and the military commanders will point to the Baradar-example pushing for more serious action in Waziristan.

Hamburg Jihadi Shahab D. killed in Drone Strike

by Florian Flade

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Almost exactly one year ago Shahab D. appeared for the first time in a propaganda video released by the „Islamic Movement of Uzbekistan“ (IMU). The 27 year-old Iranian was seen sitting in the mountains of Waziristan, holding a huge sword in his hands, praising Jihad and those who left their homeland to fight in Afghanistan.

„The only reason we left Germany and our parents is, for the victory of this religion!“, Shahab D. said in the October 2009 video titled „Advantages of Jihad“. The young Jihadi from Hamburg called himself „Abu Askar“.

Seven months prior to the release of the propaganda message, Shahab D. was living the life of a faithful Muslim in peaceful Hamburg, Northern Germany. When he was eleven years old, Shahab D. and his parents had fled Iran and arrived as asylum seekers in Germany in 1994.
The family settled in Hamburg, Shahab D. grew up as a regular German teenager of Muslim descent. He quickly learned the language and adapted to the culture of his new country.

It was shortly after 9/11, when the Iranian teenager became interested in the radical Muslim community who operated out of Hamburg´s most radical mosque – Masjid al Quds. Here, the Hamburg cell led by Mohammed Atta prayed and met. The hijackers celebrated weddings, attended sermons by an extremist Sheikh from Morocco and found many brothers sharing the same views and wish for Jihad.

Shahab D. visited the Al Quds-Mosque near the main train station, in St.Georg, a rather unpleasant suburb of Hamburg. Born an Irania Shiite, Shahab became interested and more and more drawn into the fundamentalist sect called Salafiyya. The men at the mosque welcomed the young worshipper, invited him to lectures and Ramadan celebrations.

Finally Shahab D. converted – a Shiite Iranian refugee had become a hardline Salafi. He grew his beard, changed the way he dressed, wearing long robes, imitating the Prophet Muhammad as much as possible.

One of the first people to notice how Shahab´s behavior changed and how his radical views increased by the month was his girlfriend, a 23 year-old dental student, the daughter to a West-African Muslim father and German mother. The young couple followed the ultraconservative interpretation of Quran and Sunnah, sticking to all the rules they could find in Salafi scholar texts. In the Hamburg mosque the two celebrated their wedding.

Influenced by his Muslim friends at the Al Quds Mosque – which had changed its name into „Masjid Taiba“ by then – Shahab D. was eager to migrate to a true Islamic country. He wanted to leave Germany, Europe and the West with all its sins and temptations, start a new life under Sharia law in Muslim lands.

Instead of moving to Saudi-Arabia or Yemen, Shahab D. and his wife decided to join militant fighters in the Afghan-Pakistan border region.
Several of Shahab´s friends and fellow worshippers at the Taiba Mosque shared this dream of going for Jihad, they were celebrating the 9/11 hijackers who had worshipped in this mosque, had met in this neighborhood and were close friends to other worshippers still living in Hamburg.

In Spring 2009 decision was made. Shahab D., his wife and three other people from the Masjid Taiba community (among them Afghan Ahmad Wali S. who is the America´s prime source for intel on the Euro-Plot) headed to Pakistan. On board a Qatar Airways flight the five Jihadi-recruits flew from Frankfurt Airport to Doha, Qatar, and then taking a connection flight to Peshawar, Pakistan. That was in March 2009.

Somewhere in Waziristan Shahab D. from Hamburg joined the „Islamic Movement of Uzbekistan“ and attended military courses and learned how to shoot guns, rockets and mortars. By May 2009, he finished terror training and became part of the fighting groups, assaulting Pakistani soldiers and possibly even Nato-troops in neighboring Afghanistan.

„One of the secrets of jihad is this tremendous, intense brotherhood among the Mujahideen“, Shahab D. said in a propaganda tape about his time in Waziristan, „Brothers from various countries side by side in the battle trenches – from Russia, from Morocco, Tunisia, China, Turkey, Europe, Uzbekistan, Tajikistan and Iran. Allah brought them together.“

One of Shabab´s comrades, the German-Afghan Javad S., died in combat, fighting Pakistani troops in Oktober 2009. Shahab D. recalled seeing S. firing an RPG at the Pakistani soldiers and then getting killed.

Now some credible information leads to suggest Shahab D. himself was killed in the hills of Waziristan. Jihadi sources say, the Hamburg Jihadi embraced „martyrdom“ alongside another German militant and several other foreign fighters, when a missile fired from an unmanned CIA drone hit a house in North Waziristan.

At least two militants of Tajik nationality and the two Germans were killed in the attack which happened near Miranshah. The exact date and location was not known.

If the reports are true – and there is no reason to doubt they are credible – the „Islamic Movement of Uzbekistan“ has lost one of the most valuable propaganda tools. German members of the militant group played a big role in the propaganda releases, drawing even more radicals from Germany to join them.

CNN had quoted the captured Hamburg Jihadi Ahmad Wali S., telling the US interrogators at Bagram prison, his friend Shahab D. was proposed to be a „foot soldier“ in al-Qaeda´s plot to target European cities. This information has never been confirmed.

Back home in Germany, Shahab D.´s mother told reporters a few days ago, her son was „fooled“ and „tricked“ into radical Islam by the extremists of now closed Masjid Taiba. Other sources say Shahab converted to the most radical branch of Islam to distance himself from his very strict father.

Read my article about the Two Killed German Jihadis on WELT Online.