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„Böses Vaterland“ – Deutscher Islamist Mounir C. droht mit Anschlägen

von Florian Flade

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Demonstrativ wird sein Pass eingeblendet: Mounir Chouka, geboren 1981 in Bonn Bad Godesberg, Staatsangehörigkeit: Deutsch.

Doch mit seinem Heimatland, das er „Böses Vaterland“ nennt, hat der 30jährige Bonner längst gebrochen. Vor Jahren schon ist Mounir Chouka zum Mudschahid „Abu Adam“ geworden, einem islamistischen Krieger, der in Waziristan für die Einführung der Sharia kämpft. In einem neuen Propagandavideo der „Islamischen Bewegung Usbekistans“ (IBU) vollzieht Mounir demonstrativ den endgültigen Bruch mit Deutschland – und droht den Bürgern der Bundesrepublik mit Terroranschlägen.

Deutschland sei ein Verbündeter der USA, ein Handlanger in den Kriegen Amerikas, so der aus Bonn stammende Dschihadist. Die deutsche Geheimdienste seien in den Kampf gegen Muslime involviert und hätten sich dabei mit Tyrannen und Diktatoren alliiert. Der Friedenseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan sei in Wahrheit ein Verbrechen der USA mit umfangreicher deutscher Beteiligung, so Chouka.

„Die Wahrheit war und ist, dass die deutsche Regierung seit der erste Stunde mit im Boot der Amerikaner sitzt“, sagt Mounir C. über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, „Es war gewollt von den Amerikanern dass die deutsche Regierung bei diesem teuflischen und skrupellosen Krieg eine verdeckte Rolle übernimmt.“

„Die Wahrheit ist: Dass egal wo die Amerikaner auf der Welt gegen die Muslime kämpfen, ob in Somalia, in Palästina oder hier in Waziristan: die deutsche Regierung in selbem Maße mitwirkt, wenn nicht mit größerem Einsatz“, so der deutsche Islamist weiter.

„Unser Hauptfeind sind in erster Linie die deutschen Politiker und die deutschen Kräfte die im Hintergrund für die Juden arbeiten“, erklärt der aus Bonn stammende Terrorist, „Dennoch muss und wird es in Deutschland, so Allah will, eine Serie von Anschlägen auch gegen das Volk geben.

Der geplante Anschlag in Deutschland sei eine Art Rache und Lektion, so Mounir C.: „Warum sollen die Muslime in Angst leben und ihr in Sicherheit? Warum leben wir im Krieg und in Deutschland, das uns bekriegt, herrscht eine friedliche Atmosphäre?“

„Wir werden den Krieg bis vor eure Haustüren tragen“, warnt Mounir C. abschließend, „Der Dschihad in Deutschland ist nur noch eine Frage der Zeit! Wenn die deutsche Bundeswehr 70 mal aus Afghanistan ausrücken wird, so werden wir die Deutschen weiter bekämpfen. Wir werden sie solange bekämpfen bis wir ausreichende Rache genommen haben für ihre Verbrechen und bis Allahs Erde unter der Führung seiner Diener steht.“

Deutscher Islamist Mounir C. („Abu Adam“) getötet?

by Florian Flade

Mounir C. aus Bonn gilt als „Popstar“ der Dschihad-Szene. Er trat in Dutzenden Propagandavideos auf. Nun soll er in Pakistan Opfer eines Drohnenangriffs geworden sein.

Eine islamistische Internetseite meldet, der deutsche Terrorist Mounir C. sei im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet vor kurzem schwer verwundet, eventuell sogar getötet worden.

Der Deutsch-Marokkaner Mounir C. (29), der den Kampfnamen „Abu Adam“ trägt, sei entweder bei einer militärischen Operation in Waziristan oder bei einem amerikanischen Drohnenangriff schwer verletzt worden, meldet eine islamistische Gruppe aus Pakistan. Die Informationen stammen angeblich direkt von der „Islamischen Bewegung Usbekistans“ (IBU), der Mounir C. angehörte.

Nach meinen Informationen gab es tatsächlich bei einem Drohnenangriff im pakistanischen Waziristan in den vergangenen Wochen ein deutsches Opfer. Ob der deutsche Terrorist dabei starb, ist nicht bekannt. Zwei usbekische Islamisten sollen jedoch getötet worden sein.

Mounir C. und sein Bruder Yassin C. waren 2007 von Deutschland aus zunächst in den Jemen und anschließend weiter nach Pakistan gereist. In Deutschland waren die Brüder eher unauffällig. Mounir C. machte das Abitur, absolvierte seinen Grundwehrdienst und begann anschließend eine Ausbildung bei Bundesamt für Statistik. Noch zu Schulzeiten gerier er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Gegen ihn wurde wegen Schwarzfahrens und Drogendelikten sowie Einbrüchen ermittelt. Zu einem Verfahren kam es jedoch nie.

Nach einer Pilgerfahrt nach Mekka soll sich der Deutsch-Marokkaner stärker dem Islam zugewandt haben. Er besuchte nun häufig die Bonner Al-Muhsinin-Moschee, betete regelmäßig und las den Koran. Im Jahr 2007 wanderte Mounir C. in den Jemen aus, wo er offenbar Sprachschulen besuchte. Anschließened folgte die Reise ins afghanisch-pakistanische Grenzgebiet wo aus dem jungen Bonner Mounir C. der militante Dschihadist „Abu Adam“ wurde.

Mounir und Yassin C. schlossen sich in Pakistan der „Islamischen Bewegung Usbekistans“ (IBU) an und treten seitdem regelmäßig in deutschsprachigen Propagandavideos auf, die im Internet veröffentlicht werden.
Die Terrorgruppe IBU operiert im Grenzgebiet zu Afghanistan und soll aus mehreren tausend Kämpfern bestehen. Im pakistanischen Stammesgebiet Waziristan unterhält die IBU terroristische Ausbildungslager in denen auch deutsche Islamisten trainiert werden. Mindestens fünf Dschihadisten aus Deutschland kamen bereits in den Reihen der IBU ums Leben, zwei davon bei Kämpfen im Norden Afghanistans.

Javad S. aus Bonn wurde 2009 von pakistanischen Soldaten erschossen. Ein islamistischer Kämpfer namens „Farooq der Deutsche“ kam bei einem Selbstmordanschlag auf ein Büro einer Entwicklungshilfe-Organisation im nordafghanischen Kunduz ums Leben. In der gleichen Region starb im Frühjahr dieses Jahres Abdullah H. aus Essen. Er wurde von US-Soldaten erschossen. Der Hamburger Shahab D. und der Wuppertaler Deutsch-Türken Bünyamin E. wurden im Oktober 2010 getötet als eine US-Drohne eine Rakete auf ein Haus in Waziristan abfeuerte.

„Mother Be Steadfast – Your Son is Fighting Jihad“

by Florian Flade

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There is a Hadith, a narrations of the words and deeds of Prophet Muhammad, expressing the status of the mother in Islam:

Once a man came to the Prophet asking him: „O Messenger of Allah! Who among the people is the most worthy of my good companionship? The Prophet said: Your mother. The man said, ‘Then who?‘ The Prophet said: Then your mother. The man further asked, ‘Then who?‘ The Prophet said: Then your mother. The man asked again, ‘Then who?‘ The Prophet said: Then your father.“

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The young Moroccan-German Islamist seen in the newest propaganda release by the „Islamic Movement of Uzbekistan“ (IMU) is cleary sticking to Prophet´s words to honor the mother. Abu Ibrahim, who´s real name is Yassin C., is directly addressing his mother in Germany, telling her why he could not hold back and joined the militant movement in the Afghanistan-Pakistan tribal area years ago.

„The following words are coming straight from the deepest bottom of my heart“, the 25year-old Islamist asks and further explains why he left his homeland of Germany to live the life of a Mujahed, a holy warrior in Jihad:

„Every time the phone rings, you hasten and run to catch the call…you desire to hear the voice of your son. O Mother, I´m far away, in great distance to you…and in the old days you could not even bear having me not around for one or two days.“

„You have questions, maybe you are shedding tears because you don´t know where your son is. In what mountains he is wandering, in which cave he is spending the night, which tree is providing shadow to him…Mother I miss you, too. I miss being close to you, I miss your warmth. A son misses his mother.“

„Do you think I do not miss you? I long for you, I would like to see you and to hug you. While I´m speaking, I have your image right before my eyes. Mother, in my view, you are the most beautiful human being…No matter where I am, I pray for you.“

„I´m sure you ask yourself why I left you and Daddy, and the others, why I went out. Why I left you? O mother it is for the little, innocent children you see on TV, young and innocent, they are getting bombed by the allies of Evil…They do not differentiate. They bomb whole towns, killing women, children and the elderly.“

„Honorable, beloved mother…how can I sit in my home while the Ummah is humiliated, raped, tortured and killed? How can I sit in my home after I read the letter of Fatima. Fatima of Iraq, her letter out of Abu Ghraib in which she writes she was raped in a single day by nine US soldiers. Other sisters were also raped and became pregnant. In their bodies they have the babies of these animals.“

„Mother, here are the enemies of Islam, your enemies and my enemies. 50 Nations have invaded this country and that´s why I and the Mujahideen raised the weapons against them. We pray to Allah and beg he is turning us into a fear in their hearts and nightmare…Mother don´t be sad, be happy…Maybe I will be granted martyrdom.“

What seems like a funny propaganda piece is in fact a very rare insight look into the mind of a modern Western Jihadi, who left Europe for Waziristan, fighting against Pakistani Forces and Nato troops in Afghanistan.

It is the first time the German militant Yassin C. has ever referred to his family. His parents are still living in Germany, while Yassin´s older brother Mounir joined him in a long journey taking the brothers from Germany to Yemen in 2006 and then to Pakistan in 2008.

The German Jihadi brothers have been featured in several IMU propaganda tapes since Spring 2009, making them the prime propaganda tool for the Uzbek dominated group of foreign militants.
Yassin appears to be the preacher-type, a battlefield Imam giving lectures, fluently reciting the Quran in Arabic. In contrast his brother Mounir is holding back on the talking, instead creating songs („nasheed“) about Jihad in German. One of Mounir C.´s first songs was titled „We Live To Die“.

In the newest IMU video, Mounir´s voice is heard in the end when he sings the song „Mother Be Steadfast“

Example line:

„Mother, while your tears are dripping, the blood is flowing in Chechnya – The Jews and the Christians are here in Khorasan – The Prophet is insulted and the Quran been trampled on – (chorus) Mother be steadfast, your son is fighting Jihad!“