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Meet The Gaddafis

Is a person insane by birth or turned into a monster later in life? Foreign Policy Magazine takes a look at Libya´s leader Colonel Muammar al-Gaddafi and his family and presents a picture gallery showing old images of the dictator and his family clan – a family that fights and stays together like no other ruling family of North Africa.

Die Stunde der Söldner – Gaddafis letztes Aufgebot

by Florian Flade

Die eigenen Truppen verweigern den Schießbefehl auf das Volk. Daher setzt Libyens Diktator Gaddafi auf Tausende ausländische Söldner. Deren Loyalität kauft sich das Regime. Sie gehen skrupellos und brutal gegen den Volksaufstand vor.

Quelle: Youtube

Afrikanische Söldner in den Straßen von Tripolis

Seit Tagen häufen sich die Berichte, wonach das libysche Regime von Muammar al-Gaddafi, ausländische Söldner in der Niederschlagung des anhaltenden Volksaufstandes einsetzt. Libyens Machthaber, der geschworen hat „bis zum letzten Tropfen Blut“ gegen die Proteste kämpfen zu wollen, ersetzt die immer häufiger zu den Demonstranten überlaufenden Soldaten seiner Streitkräfte, offenbar durch bezahlte Milizionäre aus anderen afrikanischen Staaten.

Die gekauften Sicherheitskräfte sollen angeblich mit Transportflugzeugen nach Libyen eingeflogen worden sein, einige seien auf dem Landweg aus Algerien in das Land gekommen. Da sich die libysche Luftwaffe weigern soll, für das Regime Bombardierungen von Städten und den Transport von Truppen auszuführen, habe Machthaber Gaddafi Piloten aus dem Ausland angeheuert, u.a. aus Osteuropa, um Söldner aus den afrikanischen Anrainerstaaten in die Hauptstadt zu bringen.

Tausende afrikanische Söldner und Milizionäre seien zudem auf dem Weg in Richtung Hauptstadt Tripolis, um Muammar al-Gaddafi zu unterstützen, meldete gestern bereits die New York Times. Augenzeugen berichteten von Fahrzeugkolonnen und Konvois mit Pick-Up Trucks, die uniformierte afrikanische Söldner transportieren und inzwischen auf den Zufahrtsstraßen der Hauptstadt zu sehen sein sollen.

Augenzeugenberichten zufolge gehen die afrikanischen Söldner mit voller Härte gegen den libyschen Volksaufstand vor. Es wird gemeldet, die Söldner würden wahllos in Menschenmengen schießen. Angeblich exekutieren die ausländischen Sicherheitskräfte im Auftrag Gaddafis gezielt Oppositionelle und schießen mit schweren Geschützen und Großkaliber-Munition sowie Panzerfäusten auf unbewaffnete Demonstranten. Gar von Kopfgeldern, die das Regime für die Erschießung von Protestlern ausgesetzt haben soll, ist die Rede.

„Alle Regierungsgebäude in Tripolis sind niedergebrannt“, sagte ein Anwohner der New York Times, „Aber die Söldner, die haben Waffen. Die Libyer haben keine Waffen. Sie werden einen umbringen.“

Die bislang von Demonstranten und mit dem Volk sympathisierenden libyschen Soldaten festgenommene Söldner sollen mehrheitlich aus afrikanischen Staaten der Sahel-Zone und Westafrikas stamme. Fotos und Videoaufnahmen die im Internet kursieren, zeigen festgenommene und sogar vom wütenden Mob getötete Söldner und deren Ausrüstung. Viele von ihnen stammen aus dem Sudan, Nigeria, Ghana, Niger, Äthiopien, Somalia, Guinea, Mali und dem Tschad. Ihre ausländischen Pässe und vom Gaddafi-Regime ausgestellten Papiere werden von den Demonstranten wie Trophäen präsentiert und als Beweis für den verzweifelten Versuch des Diktators gewertet, sich und sein Regime vor dem Untergang zu bewahren.

Der arabische Fernsehsender Al-Jazeera filmte eine Polizeistation in der eine Gruppe afrikanischer Söldner festgehalten wurde. Stolz präsentierte der lokale Polizeichef die Reisepässe der Festgenommenen. „Sie wurden vom südlicheren Afrika mit Transportflugzeugen hierher gebracht“, so der libysche Polizist, „sie wurden von Offizieren von hier kommandiert.“

Ein Journalist des britischen Guardian berichtete aus der Unruheregion Benghazi, wo die desertierte Armeeführung den Aufstand gegen das Gaddafi-Regime anführen soll. Ein libyscher Luftwaffen-Major habe ihm berichtet, 4,000 afrikanische Söldner seien seit dem 14.Februar in Libyen gelandet. Anschließend wurden dem Reporter zwei Männer aus Ghana präsentiert, die vor neun Tagen nach Libyen gekommen sein um für Gaddafi zu kämpfen.

„Um loyale Truppen zu finden, ist es für Gaddafi am einfachsten sie aus anderen Ländern zu holen“, sagt Yanukba Saidy, Berater der International Crisis Group Senegal, „Denen gibt er Geld, und sie kämpfen für ihn. Auf sein eigenes libysches Volk kann er sich nicht verlassen.“

Die Einbindung ausländischer Kräfte in regimetreue Truppen hat in Libyen eine lange Tradition. Noch bis in die 1990er Jahre unterhielt Muammar al-Gaddafi, der sich gerne als Repräsentant des afrikanischen Kontinent versteht, eine pan-arabische Miliz, in der Kämpfer aus Mali, Niger und dem Tschad dienten.

Mein Text auf Welt Online.

Islamic Movement Uzbekistan – 2010 Martyrs

by Florian Flade

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The „Islamic Movement of Uzbekistan“ (IMU), a militant group based in the Pakistani tribal areas, has released a photo gallery presenting fighters killed in 2010 combat and airstrikes. For weeks the IMU´s propaganda activities were almost dead, their Germany-based website was close and no new video was produced, no confirmation on the rumours about German militants killed in U.S. drone attacks appeared on the internet.

In the IMU statement publishing the names, nationalities and also portraits of the „martyrs“ is says, the militant group had fighters killed on three fronts – Afghanistan, Pakistan and Tajikistan. This might indicate that IMU has expanded it´s insurgent campaign into the Central Asian Republic of Tajikistan by mid-2010. 52 IMU fighters were killed in 2010, Jihadi militants from Uzbekistan, Kyrgyzstan, Tajikistan, Russian Tatarstan, Afghanistan, Pakistan, Morocco, two are from Tunisia and two are from Turkey. According to the IMU „unfortunately more than half of the martyrs have become victims of airstrikes“.

From the details provided by IMU, a large number of Jihadis hailed from the North of Afghanistan. Eleven martyrs are from the Kunduz Province of Afghanistan, others are from Takhar, Baghlan, Lugar, Balkh, Kabul, Badakshan.

Many of those who are reported as killed now have been featured in IMU propaganda videos. Question remains while German Jihadis Shahab D. of Hamburg and Bünyamin E. of Wuppertal are not mentioned as 2010-martyrs. Both were killed in a single US drone strike early October in North-Waziristan. As far as intelligence reports suggest, the two German Islamists were members of IMU.