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Chinesischer Dschihadist in Syrien

von Florian Flade

www.youtube.com 2013-3-17 17:48:16

Syrien entwickelt sich zunehmend zum Magnet für Dschihadisten aus aller Welt. Während im Westen noch diskutiert wird, ob und in welcher Form, es Unterstützung für die syrischen Oppositionsgruppen geben soll, zieht es hunderte Dschihadisten in das Land. Sie sehen in ihrem Kampf gegen das Regime von Baschar al-Assad die Pflichterfüllung des Dschihad.

Seit einigen Tagen kursiert im Internet ein Propagandavideo das die Internationalität des Konflikts in Syrien auf kuriose Art veranschaulicht. Zu sehen: Bo Wang, ein Dschihadist aus China.

Der Mann ist offenbar Mitglied der Rebellengruppierung „Kataib al-Muhajirin“. Und er warnt in dem rund dreieinhalb Minuten-Video die chinesische Regierung keine weitere Hilfe für das Assad-Regime zu leisten.

Gehard Schindler (FDP), Präsident des Bundesnachrichtendienstes, sagte am Wochenende im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass in Syrien eine „Irakisierung“ zu befürchten sei. Die Rebellengruppen zersplittern in einzelne Fraktionen. Es gebe keine Einigung, keine übergreifende Strategie, sondern sehr viel Heterogenität, so Schindler.

Nach Erkenntnissen des BND verfügt die militante Opposition über etwa 100.000 Kämpfer. Darunter seien einige tausend Dschihadisten. Eine der größten islamistischen Gruppierungen sei „Jabhat al-Nusrah“, sagte Schindler: „Wir haben hier eine schlagkräftige Organisation mit klarer terroristischer Ausrichtung, und dass die in einem Post-Assad-Regime eine Rolle spielt, das darf man annehmen.“

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Syrische Rebellen nutzen chinesische MANPADs

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Das Regime von Baschar al-Assad verschanzt sich. In einigen Landesteilen haben die Rebellen der diversen Oppositionsgruppen längst die Oberhand gewonnen. Assads Luftwaffe allerdings fliegt weiter Angriffe gegen die Hochburgen des Widerstandes. Noch beherrscht das Regime den Himmel über Syrien.

Ein neues Video, das jüngst bei Youtube auftauchte, zeigt, dass möglicherweise auch bald schon die Dominanz der Luftwaffe schwinden wird. Das Video der  „Freien Syrischen Armee“ soll den Abschuss eines Militärhubschraubers nahe Aleppo am gestrigen Dienstag zeigen.

Zu sehen ist, wie ein Mann mit einer schultergestützten Luftabwehrrakete (MANPAD) auf ein Objekt am Himmel feuert. Die Rakete trifft offenbar ihr Ziel, der Hubschrauber stürzt brennend zu Boden.

Aus Expertenkreisen ist zu hören, dass es sich bei der eingesetzten Waffe vermutlich um das chinesische Modell „FN-6“ handelt. In den Beständen des Regimes fanden sich unzählige MANPADs, von denen zahlreiche Systeme in den vergangenen Monaten in die Hände der Rebellen fielen.

Ähnlich wie im Afghanistan der 1980er Jahre könnte der Einsatz der wärmesuchenden Luftabwehrraketen auch in Syrien eine Wende im Kampf der Rebellen gegen Assad bedeuten. Muss der Einsatz der ohnehin geschwächten Luftwaffe reduziert werden, bedeutet dies für den Bodenkrieg eine Wagenburg-Strategie. Dem Regime bliebe nur der Rückzug hinter Festungsmauern oder der Einsatz bislang ungenutzter Kampfmittel.

Sydney Cleric Al-Majzoub Killed In Syria

by Florian Flade

„A believer has the obligation of supporting the other believer no matter where they are“, Sheikh Mustapha al-Majzoud said, „Victory awaits our brothers in Syria!“

On January 21 a Muslim group held a protest in Sydney´s Paul Keating Park against the Syrian regime of Bashar al-Assad. One of the speakers was Sheikh Mustapha Al Majzoub, a popular Salafist cleric from the Sydney region.

Al-Majzoub is dead now. He was killed in Syrian recently after he traveled to the country a few months ago. The cleric, born in Saudi-Arabia to a Syrian family, studied at the University of Medinah before he came to Australia and became a leading figure within the Sydney Muslim community occasionally teaching at the „Islamic College of Australia“.

Back in April the cleric visited Turkey and met several Syrian refugees. „I visited so far two Home hospitals & I saw live that which I heard or saw on TV, I saw a man with a lost hand & a man with a lost leg & another paralyzed & another with a hole in his foot“, Al-Majzoub wrote on his Facebook page.

In June Sheikh al-Majzoub finally traveled to Syria, a country whose people he supported in his sermons for months. „As I embark on my journey I sincerely ask Allah to give victory to our brothers and sisters everywhere I ask Allah to relief the distressed and aid the weak“, he wrote, „I ask Allah to unite us again at times better than these times. And to gather us under his shade on the day when there is no shade but his shade.“

There were no details given when Syrian rebels announced the death of Mustapha al-Majzoub. It is known that the Sheikh´s brother, Sheikh Fedaa al-Majzoub (a member of the Syrian National Council) attended the funeral.