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„Wir werden Helden“

von Florian Flade

Es ist der 7. April 2011, 23.14 Uhr, als in der Wohnung in der Düsseldorfer Witzelstraße die entscheidenden Sätze fallen. „Die Deutschen sind Eindringlinge. Wir sind Helden. Wir werden Vorbilder für andere.“ Das BKA hört mit, als der Marokkaner Abdeladim El-K. diese Worte ausspricht. Als wenig später die Rede davon ist, es „an einer Bushaltestelle zu machen“, greift die Staatsmacht zu. Am 29.April 2011 werden El-K. und seine Mitstreiter von GSG9-Polizisten festgenommen. Sie sollten für al-Qaida in Deutschland morden.

An diesem Mittwoch beginnt vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht der Prozess gegen die sogenannte „Düsseldorfer Al-Qaida-Zelle“. Ihnen wird vorgeworfen, Terroranschläge mit Splitterbomben in deutschen Großstädten vorbereitet zu haben. Stolze 280 Aktenordner füllen die Ermittlungsergebnisse der Bundesanwaltschaft zu El-K. und den anderen.

Dokumente von BKA und Justiz, die vorliegen, machen deutlich: Selten entkam Deutschland einem Terroranschlag so knapp wie im Fall der Düsseldorfer Zelle. Noch nie hatten Islamisten in Deutschland direkt einen Anschlagsbefehl von der Al-Qaida-Führung in Pakistan erhalten. Und nur durch Zufall stießen die Sicherheitsbehörden auf die tödlichen Pläne des Quartetts.

Begonnen hatte die Jagd auf die Zelle im Herbst 2010. In der Bundesrepublik herrschte damals Terrorangst. Der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière warnte die Bevölkerung vor möglichen Anschlägen islamistischer Fanatiker. Ein Anrufer aus dem fernen Pakistan hatte die Sicherheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt.

Eine Terrorzelle der al-Qaida befinde sich bereits in Deutschland und plane Bombenanschläge, hatte der deutsche Islamist Emrah E. per Telefon gewarnt. Beim BKA und Verfassungsschutz liefen seitdem die Datenbanken heiß. Wer könnten die Terroristen sein? Sind die möglichen Attentäter vielleicht schon auf dem Radar der Sicherheitsbehörden?

Die Profile von hunderten gewaltbereiten Islamisten wurden analysiert. Am Ende blieb ein Mann im Raster hängen – der damals 30-jährige Marokkaner Abdeladim El-K.. Vieles passte: El-K. hatte ein Ausbildungslager von al-Qaida in Pakistan besucht. Jetzt war er zurück in Deutschland. War er ein islamistischer Schläfer?

Um das herauszufinden, heftete sich das BKA ab Ende November 2010 mit der „BAO Komet“ an seine Fersen und begann mit der Observation. In der von El-K. genutzten Wohnung wurden Wanzen installiert, Telefone wurden abgehört, E-Mails abgefangen. Der Islamist wurde fortan rund um die Uhr überwacht. Dabei stellten die Fahnder schnell fest: El-K. verhielt sich auffällig unauffällig.

Nur äußerst selten verließ er die Wohnung. Meist um in einem „Callshop“ im Internet zu surfen. Das tat er ungewöhnlich oft. „Callshop Hopping“, tauften die Fahnder das Verhalten heißt es in einem BKA-Protokoll. Daheim nutzte El-K. lediglich einen Computer ohne Internetanschluss. Um sein Aussehen zu verändern, wollte sich der Marokkaner zunächst die Haare färben. Dies ging schief, die Haare wurden rot. Schließlich rasierte er sie sich raspelkurz. Verließ El-K. die Wohnung, dann trug er meist ein Basecap oder gar eine Perücke.“Brad Pitt“, nannten ihn die Fahnder deshalb scherzhaft.

Hatten die Sicherheitsbehörden den richtigen aufgespürt? Einen Al-Qaida-Terroristen, der fieberhaft versuchte unsichtbar zu bleiben und auf seinen Einsatzbefehl wartete?

Abdeladim El-K. war 2001 nach Deutschland gekommen. Nach einigen Sprachkursen hatte er 2004 ein Studium der Mechatronik in Krefeld begonnen, wechselte dann 2006 an die Universität Bochum. Wohl noch zu Studienzeiten wurde El-K. zunehmend religiös. Er trug muslimische Kleidung, ließ sich einen Bart wachsen, ging immer seltener zur Uni. Im August 2009 exmatrikulierte ihn die Universität.

Drei Monate später verschwand El-K. aus Deutschland. Über den Iran setzt er sich nach Pakistan ab, um eine Terrorausbildung zu erhalten. In der Grenzregion zu Afghanistan, im Stammesgebiet Wasiristan, wurde aus dem Bochumer Studenten Abdeladim El-K. der Al-Qaida-Lehrling „Abu al-Baraa“. Deutsche Ermittler sind sich sicher, dass El-K. in Wasiristan das Bombenhandwerk gelernt hat und ranghohe Al-Qaida-Führer traf. Von ihnen, so glaubt die Staatsanwaltschaft, erhielt er einen Auftrag: in Deutschland eine Terrorzelle zu gründen und Anschläge zu planen.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland im Mai 2010 hielt sich El-K. konsequent an die Befehle der Al-Qaida-Führung in Pakistan. Er tat alles, so sagen Ermittler heute, um seine Anwesenheit in der Bundesrepublik zu verheimlichen. Da seine Aufenthaltserlaubnis ablief, setzte sich El-K. kurzzeitig nach Marokko ab, wo ihn der örtliche Geheimdienst auf Schritt und Tritt überwachte. Für seine Rückkehr nach Deutschland Ende 2010 besorgte er sich über einen Freund in Belgien gefälschte französische Pässe.

Anstatt eine eigene Wohnung anzumieten, zog El-K. in die seines Freundes Jamil S. im Düsseldorfer Stadtteil Bilk. Der damals 29-jährige Waziristan-Rückkehrer El-K. rekrutierte den 30-jährigen Elektriker und machte Jamil S. somit zum zweiten Mitglied der „Düsseldorfer Zelle“. Zwei weitere Bekannte stießen bald hinzu: Der Bochumer Student Halil S. und der Abiturient Amid C., den El-K. fast schon väterlich „Sohn“, nannte.

Amid C., ein vom Boxsport begeisterter Deutsch-Iraner, lebte noch bei seinen Eltern als El-K. ihn ansprach, ob er nicht ein Mudschahid, ein Gotteskrieger werden wolle. Beide kannten sich wohl von gemeinsamen Moschee-Besuchen. Zwei Jahre vor Gründung der „Düsseldorfer Zelle“, hatte C. eigenständig versucht in den Dschihad zu ziehen. Am 23.November 2009 reiste der damals 18-jährige über Istanbul ins iranische Mashad. Die Stadt im Osten des Iran ist ein beliebter Sammelpunkt für Dschihad-Reisende. In Deutschland fehlte Amid C. unentschuldigt in der Schule. Seine Eltern unterrichtete er erst, nachdem die Weiterreise nach Pakistan offenbar scheiterte. Abdeladim el-K. sollte nun Amids Wunsch nach dem Dschihad gegen die Ungläubigen erfüllen – mitten in Deutschland.

Als Kopf der Zelle hielt El-K. offenbar per Internet Kontakt zur Al-Qaida-Führung in Pakistan und prahlte mit den Ergebnissen der Anschlagsplanung. Darauf lassen arabische Dokumente schließen, die Ermittler später auf USB-Sticks sicherstellten. „Oh unser Sheikh, wir halten noch unser Versprechen, entweder Sieg oder Märtyrertum“, heißt es darin.

„Ich trainiere einige Jugendliche aus Europa, die bislang in Sachen Sicherheit sauber sind. Nach dem Ende des Trainings werde ich mit Hilfe Allahs mit dem Schlachten der Hunde anfangen.“ Wenn möglich, solle ihm der Sheikh noch ein Dokument schicken, einen „Lehrgang über Gifte“, so schrieb El-K dem Al-Qaida-Mann am 14.April 2011 um 20:53 Uhr. „Und bete für deinen Bruder im Land der Versuchungen, dass er standhaft bleibt und ein gutes Ende bekommt.“

Der Sheikh, dem El-K. wohl über ein passwortgeschütztes Islamisten-Forum verschlüsselte Nachrichten schickte, war der Libyer Jamal Ibrahim al-Misrati, besser bekannt als „Sheikh Atiyyatullah“. Er galt als ranghöchster Al-Qaida-Mann in Waziristan und war Osama bin Ladens direkter Stellvertreter in den Terrorcamps. Inzwischen ist der Sheikh tot, gestorben bei einem US-Drohnenangriff im August 2011.

Während das BKA die Al-Qaida-Zelle in der Witzelstraße weiter überwachte, setzten El-K. und seine Mitstreiter die Anschlagsvorbereitungen unbeirrt fort. Sie drehten den Fernseher laut, in der Hoffnung, mögliche Überwacher könnten so nicht mithören, was sie besprachen. Ein Irrtum. Die Fahnder hatten längst Personal und Technik vor Ort, um die heiße Phase der Vorbereitungen der Zelle Ende April 2011 zu überwachen.

Sie wussten, dass die die Islamisten im Supermarkt große Mengen Grillanzünder („weiße Kohle“) kauften. Abdeladim El-K. hatte bei al-Qaida in Pakistan gelernt, dass sich daraus durch Erhitzen die Chemikalie Hexamin gewinnen lässt – ein wichtiger Bestandteil des Bombenzünders. „Dann hast du den Zünder für eine Bombe“, erklärte El-K. seinem Freund Jamil S. am 26. April 2011. „Zünder ist das wichtigste, Bombe ist einfach.“

So einfach wie al-Qaida es in den Bombenbauanleitungen beschreibt, war es dann aber doch nicht. Deutsche Grillanzünder enthalten anstatt Hexamin nur das untaugliche Paraffin. Doch das wusste die „Düsseldorfer Zelle“ augenscheinlich nicht. Selbstbewusst sprachen sie von einem „Test“, der durchgeführt werden sollte.

Ein Test mit explosiven Chemikalien in einem Mehrfamilienhaus? Das Risiko erschien den Fahndern zu groß, sie entschieden zuzugreifen. Polizisten der Eliteeinheit GSG9 stürmten am 29. April 2011 die Wohnung in der Düsseldorf und weitere Objekte in Bochum und nahmen Abdeladim El-K., Jamil S. und Amid C. fest.

Neben dem Schlafsofa in Jamil S. Wohnung fanden die Ermittler einen Laptop, zwei USB-Sticks und eine SD-Speicherkarte mit zahlreichen Dokumenten. Darauf entdeckte das BKA unter anderem eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Herstellung von Sprengstoffen sowie gespeicherte Nachrichten an Sheikh Atiyyatullah.

In Amid C.s Wohnung stießen die Polizisten bei der Durchsuchung auf einen handschriftlichen Zettel. „Pässe falsch“, „Tarnungsmöglichktn“, „Geld beschaffn“ stand darauf.

Das vierte Mitglied der Al-Qaida-Zelle, der gebürtige Gelsenkirchener Halil S., konnte nach dem Auffliegen des Terrorplans noch monatelang untertauchen. Für die Ermittler war der Bochumer Maschinenbau-Student ein unbekannter. Erstmals war er am 16.April 2011 zusammen mit Amid C. im konspirativen Treffpunkt der Zelle, der Wohnung von Jamil S., aufgetaucht. Im Verhör erzählte Amid C. später, dass er Halil S. seit 2008 kenne. Beide seien Mitglieder einer salafistischen Studentenbewegung gewesen.

Abdeladim El-K. hatte für den 16.April 2011 den Besuch seines „Sohnes“ (gemeint war Amid C.) und eines „Freundes“ angekündigt. Die BKA-Fahnder filmten, wie ein Mann mit rotem Pullover die Wohnung in der Witzelstraße betrat. Im Verlauf des Tages begleitete der Besucher El-K. bei einem Spaziergang. El-K. trug dabei eine Perücke. Anschließend drehten die Islamisten in ihrer Wohnung den Fernseher laut, damit Nachbarn die Gespräche nicht mithören konnten. Wer war der Unbekannte?

Das BKA vermutete, dass El-K.s Besuch an jenem Tag zum möglichen Unterstützerkreis der Zelle gehörte. Sie fanden später heraus, dass Halil S. dem Marokkaner an jenem Tag eine Liste mit 45 Namen, Bankverbindungen, Anschriften und in zwei Fällen auch Kreditkarten-Daten übergab – hilfreich für ein Leben im Untergrund. S. hatte die Daten über seinen damaligen Arbeitgeber, einen Vermittler von Mobilfunkverträgen, bezogen.

Als die Düsseldorfer Zelle aufflog, entdeckten die Ermittler den Brief von El-K. an Al-Qaida-Kommandeur Atiyyatullah. Darin hatte El-K. erklärt, im Falle einer Festnahme wolle er „Brüder hinterlassen, die die Arbeit fortführen“.
Halil S. war einer dieser Brüder.

Er kaufte nur zwei Tage nach den Festnahmen in Düsseldorf und Bochum einen „Spy Wecker“ mit Kamera, der die Wohnung filmte und vor möglichen Eindringlingen warnte. Unter falschen Identitäten mietete er sich in einem Bochumer Studentenwohnheim ein, eröffnete Bankkonten,  besorgte sich zudem Computer und legte Ebay-Accounts an. Der 27-jährige S. wollte das Werk seiner Glaubensbrüder offenbar zu Ende bringen. Konspirativ strickte er einen Plan, an Geld zu kommen um mögliche Anschläge zu finanzieren.

Zu diesem Zweck knüpfte er Kontakte ins kriminelle Milieu von Schleswig-Holstein. Ohne zu wissen, dass sie es mit einem überzeugten Islamisten zu tun hatten, unterstützten einige junge Männer aus Norddeutschland Halil S. bei diversen Internet-Betrügereien. Gegen Vorkasse bot er bei Ebay teure Spiegelreflexkameras an, die er nicht besaß. Bis zu 5200 Euro soll er so ergaunert haben. Einem Freund gab Halil S. anschließend mehrere tausend Euro mit der Bitte, in Hamburg eine Waffe zu kaufen.

Für das BKA war Halil S. nur schwer greifbar. Der Student, der unter falscher Identität in einem Bochumer Wohnheim lebte, nutzte allerlei Verschlüsselungstechnik für seinen Computer. Das Gerät zu infiltrieren war für die Fahnder eine Sisyphos-Arbeit. 

So bekamen die Terrorjäger nur allmählich mit, dass Halil S. nach der Festnahme von El-K. und den anderen, Rat von höchster Terrorstelle gesucht hatte, was nun zu tun sei. Halil S. alias „Abdullah“ schrieb E-Mails an den jemenitischen Al-Qaida-Prediger Anwar al-Awlaki. Er schwärmte von Maschinengewehren und von Bombenanschlägen in Europa. Das nötige Geld, so erzählte der Islamist dem Jemeniten, bekäme er indem er die „kuffar“ betrüge.

Am 8. Dezember 2011 um 12:05 Uhr griff das BKA im Fall „Abdullah“ zu. Der letzte Mann der Düsseldorfer Zelle wurde in seiner Bude im Bochumer Studentenwohnheim festgenommen, gerade als er sich auf seinem Computer eingeloggt hatte. 

Ab Mittwoch müssen sich nun Abdeladim El-K. und seine Jünger vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht wegen Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und wegen der Anschlagsvorbereitung verantworten. Ihr Traum vom Märtyrertum wurde nicht wahr. Der jüngste Angeklagte, der Deutsch-Iraner Amid C., scheint allerdings noch Hoffnung zu haben, ein Leben nach der Haft beginnen zu können. In der Untersuchungshaft machte er seine schriftlichen Abitur-Prüfungen – mit Erfolg. Agrarwissenschaften an der Universität Bochum wolle er studieren, sagte Amid C. den Ermittlern, ein geregeltes Leben führen.

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Pakistan Captures Al-Qaida Operative Sheikh Younis al-Mauretani

by Florian Flade

He is one of Al-Qaida´s most shadowy and mysterious figures in the Pakistani tribal areas – Sheikh Younis Mohammed al-Mauretani.

Pakistan´s military forces today announced Al-Mauretani´s arrest in a written statement, saying the North African Al-Qaida operative was captured in the city of Quetta close to the Afghan border. Along with al-Mauretani two other Arab Al-Qaida members, named Abdul Ghaffar Al Shami (Bachar Chama) and Messara Al Shami (Mujahid Amino) were arrested. No Details were given on these two men.

Sheikh Younis al-Mauretani was labeled Al-Qaida´s Chief of External Operations by the Pakistani intelligence agency ISI, holding one of the most important positions within the terrorist network. „He was planning to target United States economic interests including gas/oil pipelines, power generating dams, and strike ships/oil tankers through explosive laden speed boats in International waters“, the Pakistani ISI claims in a statement. Cooperation with the CIA led to the arrest of Al-Mauretani, the statement further explains.

Counter-terrorism officials in the USA and Pakistan believe al-Mauretani was in direct contact with Bin Laden until US Navy SEALs killed the Al-Qaida leader in May. Inside the Abbottabad compound were Bin Laden was hiding, documents were found which are confirming that al-Mauretani was the mastermind behind a 2010 terrorist plot to target European economy. A strategy paper written by Al-Mauretani suggested to hit especially economic targets in the West to harm the USA and Europe. From what is known it seems Bin Laden approved this plan and promised the financing of the terror attacks.

Most of what is known about Al-Mauretani was revealed during the interrogation of two German terror suspects arrested last year. Ahmad Wali Siddiqi and Rami Makanesi from Hamburg had traveled to the Waziristan terrorist training camps in March 2009. Both of them met Al-Mauretani in early 2010 when the Al-Qaida operative was searching for Western recruits. „Al-Qaida´s No.3 – Foreign Minister“ – Al-Mauretani introduced himself to the Jihadis from Germany.

Makanesi describes al-Mauretani as a skinny, tall person with a calm manner, well-spoken and intelligent. „What we have are planning, not even the devil has in mind“, al-Mauretani had told the German terrorists in Waziristan according to Makanesi and Siddiqi. He later outlined his „Europe Plot“ to them, telling them about his idea of striking economic targets in various European countries.

In January or February 2010 Sheikh al-Mauretani had met another German Jihadi who arrived at the Al-Qaida training camps – Abdelkarim el-K., a Moroccan who lived and studied in Düsseldorf. After returning to Germany El-K. formed a terrorist cell he became the leader of. While the group planned to obtain or produce explosives El-K. tried to contact the Al-Qaida commanders in Waziristan for advice. One of the people he tried to contact but could not reach was none other than Al-Mauretani.

In addition to what Makanesi and Siddiqi told German and American intelligence most information available on al-Mauretani is believed to be rumors and unconfirmed reports by Arab intelligence agencies. Some sources say the Mauretanian Al-Qaida suspect had studied in Egypt and later left the country to join Bin Laden in Afghanistan. Others say al-Mauretani lived in Saudi-Arabia before coming to Waziristan and that he owned a football club there.

Al-Qaida Confirms Osama Bin Laden Killing

by Florian Flade


Al-Qaida´s General Command has confirmed the death of the networks leader, Osama Bin Laden, in an online statement released on Friday.

„It is an historic day for the Muslim Ummah“, al-Qaida says, claiming Osama Bin Laden has achieved martyrdom.

The terror organization goes on by vowing it will not give up Jihad. „We in the Al-Qaida promise to continue on the path of Jihad created by Mujahed Sheikh Osama Bin Laden and not deviate from it“.

„America and those who live in America will never enjoy security until our people in Palestine enjoy it“, the statement reads, „We call upon the Muslim people in Pakistan to rise up and wash this shame“. A handful of traitors sold everything to the enemies of the Muslim Ummah, al-Qaida claims, and enabled the enemies to kill Bin Laden.

„Allah willing, the blood of Sheikh Osama Bin Laden will be a curse that will chase the Americans and their allies inside and outside their country“, al-Qaida´s statement says, „Soon, their happiness will turn to sadness and their blood will be mingled with their tears.“

Then al-Qaida announced that a audio tape, recorded in the week prior to Bin Laden´s death, will be released soon. According to the date on the statement, it was written on May 3, meaning Tuesday this week, signed by „Al-Qaida General Command“

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Al-Qaida bestätigt Bin Ladens Tod

Das Terrornetzwerk Al-Qaida hat nach vier Tagen sein Schweigen gebrochen und den Tod seines Anführers Osama Bin Laden bestätigt. In einer Internet-Botschaft feiern die Islamisten den getöteten Top-Terroristen als heldenhaften Märtyrer und beschwören, den Terror-Krieg gegen die USA und den Westen fortzusetzen.

In dschihadistischen Internet-Foren erschien am Freitagnachmittag ein mehrseitiges arabischsprachiges Kommuniqué, das von der „Haupt-Führung der Al-Qaida“. Es wurde offenbar bereits am Dienstag verfasst und trägt den Titel „Du hast gütig gelebt und bist als Märtyrer gestorben – Botschaft vom Tod Sheikh Osama Bin Ladens“.

Darin erklärt das Terrornetzwerk, ihr Anführer sei zu einem Märtyrer geworden. „Wir möchten betonen dass das Blut des Sheiks Osama Bin Laden wertvoll für uns ist und für alle Muslime und dass es nicht umsonst geflossen sein wird“, heißt es in der Internet-Botschaft. „Das Blut wird, so Allah will, weiterhin ein Fluch sein, für die Amerikaner und ihre Agenten, der sie verfolgt, außerhalb und innerhalb ihrer Länder.“

Der Terrorismus der Al-Qaida werde durch den Tod Bin Ladens nicht enden warnen die Anhänger Bin Ladens. Bin Laden habe eine „Universität des Glaubens, des Koran und des Dschihad gegründet“, die auch nach seinem Tod „ihre Tore nicht schließen wird.“

„Wir in der Al-Qaida Organization werden den Weg des Dschihad fortsetzen, den Sheikh Osama Bin Laden vor uns gegangen ist“, heißt es im Al-Qaida Schreiben, „So Allah will, werde wir nicht von ihm abweichen.“ Wäre es möglich „das Licht des Islam und des Dschihad mit dem Tod eines Mannes auszulöschen“, so Al-Qaida, „wäre es bereits nach dem Tod des Propheten Mohammed erloschen.“

Weiter heißt es : „Bald schon, wenn Allah will, wird ihre Freude zu Traurigkeit werden, ihr Blut wird sich vermischen mit ihren Tränen (…)Amerika wird niemals sicher sein können, solange unser Volk in Palästina nicht sicher ist.“

Die Muslime in Pakistan, dem Land, in dem Osama Bin Laden Anfang der Woche von US-Spezialeinheiten aufgespürt und getötet wurde, ruft Al-Qaida auf „sich zu erheben um diese Schande zu bereinigen, die eine handvoll Verräter und Verbrechen verursacht hat, die alles an die Feinde der islamischen Nation verkauft haben.“

Al-Qaida kündigte zudem die Veröffentlichung einer bisher unbekannten Tonbandbotschaft Bin Ladens an. Diese sei in der Woche vor seinem Tod aufgenommen worden und enthalte neben „“Grüßen, Ratschlägen und Anweisungen“, auch Osama Bin Ladens Stellungnahme zu den Arabischen Revolutionen in Ägypten und Tunesien.