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Hamburger Al-Qaida-Mitglied Naamen Meziche verhaftet

von Florian Flade

Der Algerier Naamen Meziche aus Hamburg war einst Bekannter der Todespiloten von 9/11. Vor drei Jahren zog er selbst in den Dschihad nach Pakistan, wurde Al-Qaida-Mitglied und Teil eines Anschlagsplans für Europa. Jetzt wurde Meziche im Süden Pakistans gefasst.

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Der Netzwerker – Hamburger Islamist lebt

von Florian Flade

Totgesagte leben länger – der Hamburger Islamist Naamen Meziche soll im Oktober 2010 bei einem US-Drohnenangriff in Pakistan ums Leben gekommen sein. Ein Jahr später meldet sich der totgeglaubte Terrorverdächtige und will offenbar dem Dschihad abschwören. Die Geschichte eines unauffälligen Netzwerkers.

Anfang September, Hamburger Stadtteil St.Georg: Das Telefon klingelt. Eine Frau nimmt ab. Am anderen Ende der Leitung meldet sich ihr Ehemann, der laut einem Pressebericht seit einem Jahr nicht mehr am Leben ist – der mutmaßliche Islamist Naamen Meziche. Der Algerier mit französischem Pass hatte Hamburg im März 2009 verlassen, und war mit einer Gruppe Gleichgesinnter in den „Heiligen Krieg“ nach Pakistan gezogen.

Im Stammesgebiet Waziristan schloss sich Meziche der al-Qaida an. Aus dem ehemaligen Taxifahrer aus Hamburg wurde ein Krieger Allahs, bis er im Oktober 2010 bei einem US-Drohnenangriff getötet wurde – angeblich. Doch der Anrufer, der sich im September per Telefon aus Pakistan meldet, klingt quicklebendig. Naamen Meziche sagt seiner Ehefrau, er habe genug vom Dschihad und wolle nach Deutschland zurückkehren, fürchte jedoch eine Haftstrafe. Wie er zurückkommen werde, wisse er noch nicht. Er werde sich wieder melden.

Den Anruf des totgeglaubten Gotteskriegers haben die deutschen Sicherheitsbehörden mit großem Interesse registriert. Denn Naamen Meziche ist nicht irgendeine Person aus der islamistischen Szene – der 41jährige ist ein dschihadistischer Netzwerker, einer der sich im Hintergrund hielt, dessen Freundeskreis jedoch beachtlich war. Ein Dschihadist, dessen Biografie kaum brisanter sein könnte.

Meziche, 1970 in Paris geboren, ist Sohn algerischer Einwanderer und besitzt neben der französischen auch die algerische Staatsbürgerschaft. Jahrelang lebte er in Algerien, bis das nordafrikanische Land in den 90er-Jahren in einem blutigen Bürgerkrieg versank. Auch Meziches Familie wurde Opfer des Konflikts zwischen Regierung und islamistischen Oppositionellen.

Ein Bruder Meziches schloss sich Anfang der 90er-Jahre in Algerien einer Kampfgruppe an und zog gegen das Regime in den Krieg. Er wurde 1996 von algerischen Sicherheitskräften erschossen. Bereits ein Jahr zuvor wurden Naamen Meziches Vater und ein weiterer Bruder vom algerischen Geheimdienst verhaftet und verschleppt. Beide sind bis heute verschwunden.

Naamen Meziche floh vor den Unruhen in Algerien und immigrierte 1992 nach Deutschland Er siedelte sich in Hamburg an und heiratete die Tochter des prominenten marokkanischen Predigers Sheikh Mohammed al-Fazazi, mit der er zwei gemeinsame Kinder hat.

Fazazi, der auch in Hamburg als Gastprediger auftrat und schon die Todespiloten vom 11.September 2001 radikalisierte, war in Marokko als mutmaßlicher Drahtzieher der Anschläge von Casablanca zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Der Sheikh gilt inzwischen als reuig und kam im Frühjahr dieses Jahres durch eine Amnestie frei.

Ende der 90er-Jahre verkehrte Naamen Meziche immer häufiger in der berüchtigten Al-Quds-Moschee am Steindamm, in der auch sein Schwiegervater Sheikh Fazazi auftrat. Hier, in einem unscheinbaren Gebäude zwischen Asia-Restaurant und Fitnessstudio, beteten zur gleichen Zeit die 9/11-Todespiloten Mohammed Atta und Ziad Jarrah. Sie sollen gute Bekannte von Meziche gewesen sein.

Wie eng der Kontakt des Algeriers zum Umfeld der Hamburger Al-Qaida-Zelle tatsächlich war, ist bis heute undurchsichtig. Fest steht: Naamen Meziche kannte die Attentäter und ihre Helfer. Zwischen 1996 und 1997 arbeitete er als Flugzeugbelader am Hamburger Flughafen. Einer seiner engsten Kollegen: mutmaßlicher 9/11-Terrorhelfer Mounir El-Motassadeq.

Im August 2001, nur einen Monat vor den Terroranschlägen in New York und Washington, soll Naamen Meziche für einige Wochen aus Hamburg verschwunden sein. Wo sich der Islamist aufhielt, ist unbekannt. Kurz vor seinem Verschwinden soll er Kontakt zum 9/11-Logistiker Ramzi Binalshibh gehabt haben.

Erst im Zuge der Ermittlungen gegen die Hamburger Zelle um Mohammed Atta ist Naamen Meziche ins Visier der Hamburger Sicherheitsbehörden geraten. Ob er ein aktiver Netzwerker war, oder ein Mitläufer, sei allerdings nicht ganz klar gewesen.

Klar war in den Folgejahren nach 9/11 vor allem eines: Meziche war mehr als nur ein stiller Freund und etwaiger Sympathisant der islamistischen Fanatiker. Er wollte selbst kämpfen. Zusammen mit fünf weiteren Personen aus Hamburg wollte er sich im Jahr 2003 im Irak am Dschihad gegen die US-Truppen beteiligen. Bis nach Syrien reiste Meziche, dort allerdings scheiterte die Weiterreise.

Aufgrund dieser Bestrebungen, aktiv in den Kampf zu ziehen und aufgrund seines radikalen Umfeldes, führten deutsche Sicherheitsbehörden Naamen Meziche ab 2003 als terroristischen „Gefährder“. Mehrfach fiel sein Name auch in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen islamistische Netzwerke, die Rekruten von Europa aus in den Irak schleusten.

Die Beweise reichten allerdings nie aus, um Naamen Meziche anzuklagen. Ein Ermittlungsverfahren wegen „Bildung einer terroristischen Vereinigung“ aus dem Jahr 2004 wurde später eingestellt.

Wohl wissend, dass ihn Geheimdienste und Sicherheitsbehörden im Blick hatten, zögerte Meziche, 2006 nach Algerien zu reisen. Er ließ über die Familie vor Ort nachfragen, ob die Behörden ihn im Fall der Einreise verhaften würden. Es läge kein Haftbefehl gegen ihn vor, so die Antwort aus Algerien.

Am 6. Januar 2006 flog Meziche von Frankfurt in die algerische Haupstadt Algiers. Noch am Flughafen klickten die Handschellen. Meziche wurde festgenommen. Als ihn die Familie in der Haft besuchen wollte, erfuhr sie den Grund der Festnahme: Dem Hamburger wurden „Terroraktivitäten“ im Ausland vorgeworfen.

Nach Protesten von „Amnesty International“ gegen die Folterhaft, wurde Meziche im Zuge einer Generalamnestie am 3. März 2006 entlassen und kehrte nach Deutschland zurück.

Im Umfeld der von Meziche häufig besuchten „Al-Quds Moschee“ entstand Ende 2008 eine kleine Gruppe gewaltbereiter Muslime, die den dringenden Wunsch hegten, in den Dschihad zu ziehen. Die neun Männer und zwei Frauen – darunter Araber, Iraner, Deutsch-Afghanen, zwei Konvertiten – schmiedeten bei konspirativen Treffen Pläne, in die Terror-Ausbildungslager in Pakistan zu reisen.

Naamen Meziche, der laut Ermittlern eine „Respektsperson“ innerhalb der Islamisten-Szene in Hamburg war, soll anfangs nicht Teil dieser Islamisten-Reisegruppe gewesen sein. Erst kurz vor der Abreise nach Pakistan, sollen ihn die Glaubensbrüder gefragt haben, ob er Interesse an einem Trip in den „Heiligen Krieg“ habe. Naamen Meziche hatte Interesse.

Am 5. März 2009 verließ der Franco-Algerier Hamburg. Er wolle zur Pilgerfahrt nach Saudi-Arabien fliegen, sagte Meziche seiner Frau, dann verschwand er. An der Seite des Deutsch-Syrers Rami Makanesi flog er in die iranische Hauptstadt Teheran. Mit dem Bus fuhr das Duo anschließend weiter nach Zahedan, eine Grenzstadt zu Pakistan, die als Zwischenstation für ausländischer Dschihadisten gilt.

Das eigentliche Ziel der Reise war die pakistanische Stammesregion Waziristan. Hier trafen in folgenden Wochen nach und nach die Mitglieder der „Hamburger Reisegruppe“ ein und teilten sich auf die unterschiedlichen Terrorlager auf.

Meziche, der sich in Waziristan „Abu Barra“ nannte, und sein Freund Rami Makanesi landeten zunächst bei der „Islamischen Bewegung Usbekistans“ (IBU). In der von Usbeken dominierten Terrorgruppe fühlte sich der Araber Meziche offensichtlich von Anfang an nicht wohl.

„Naamen wollte weg, weil die Usbeken nicht seine Sprache sprechen“, berichtete der Weggefährte Makanesi den Ermittlern im Verhör, „Er ist noch am selben Tag gegangen.“

In Kreisen der Sicherheitsbehörden wird vermutet, dass sich Naamen Meziche früh von der IBU lossagte und sich stattdessen der al-Qaida anschloss. Unter dem Kommando eines ägyptischen Al-Qaida-Mannes namens „Jaffar“ soll Naamen Meziche in den Sommermonaten 2009 an Waffen ausgebildet worden sein. Mit den aus Hamburg angereisten Glaubensbrüdern kam er danach nur noch gelegentlich, zum gemeinsamen Essen oder Gesprächen am Lagerfeuer, zusammen.

Wo genau sich Naamen Meziche in den vergangenen zwei Jahren aufhielt, ist nur teilweise bekannt. Sporadisch fingen deutsche Ermittler Lebenszeichen Meziches, häufig in Form von E-Mails und Telefonaten, ab. Im Juli 2009 beispielsweise, als Meziche im pakistanischen Islamabad insgesamt 880 Euro von seinem Konto abhob.

Seiner in Hamburg lebenden Frau sagte er im vergangenen Jahr, sie solle sich nicht um ihn sorgen, auch wenn sie lange nichts mehr von ihm hören werde. Die Lage habe sich verändert, die Mudschaheddin müssten ihre Stützpunkte verlassen und in die Berge ziehen.

Tatsächlich gab es daraufhin monatelang kein Lebenszeichen mehr von Meziche. War er tot? Hatten ihn die Pakistaner verhaftet? Am 4. Oktober 2010 dann die Pressemeldung: Mehrere deutsche Islamisten seien bei einem US-Drohnenangriff auf ein Haus in der Ortschaft Mir Ali in Waziristan getötet worden – unter den Opfern befanden sich einem Medienbericht zufolge der Hamburger Shahab D, der Wuppertaler Bünyamin E. und Naamen Meziche.

Eine offizielle Bestätigung für den Tod Meziches gab es jedoch nie, weder von Seiten einer Terrorgruppe noch von Seiten deutscher Geheimdienste. Die Zweifel am Tod des Franzosen wuchsen. „Wir wissen dass er lebt“, heißt es aus Kreisen der Ermittler. Die Generalbundesanwaltschaft stellte nach dennoch Anfang 2011 ein Verfahren gegen Meziche wegen „fehlendem Deutschlandbezug“ ein.

Bei seinem Anruf aus Pakistan beteuerte Naamen Meziche, er wolle zurück nach Deutschland und habe genug vom Leben als Gotteskrieger. Ins Gefängnis wolle er allerdings auch nicht. Er wolle nicht so enden wie sein ehemaliger Weggefährte Makanesi, der im Mai zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde.

Hamburg´s Jihadi Legacy – German Town Invaded by Islamists

by Florian Flade

After Hamburg´s notorious 9-11 Mosque  „Masjid Taiba“ was closed last year, radical Salafis are searching for a place to meet and worship. In a small North German community they found a new homeone of them a 18 year-old convert who threatens local Jewish Community officials. 

„Islamic Hacker“ – Convert Harry M. threatened Jewish Community Leader

In the morning hours of August 9 2010 German police raided Hamburg´s most notorious mosque „Masjid Taiba“. Hamburg´s interior ministry had ordered the closure of the building situated in the St.Georg neighborhood near the main train station. Nine years ago, on September 11th 2001 a group of regular visitors of the mosque committed the worst terrorist attack in modern history. Mohammed Atta, Ziad Jarrah and the others of the so-called „Hamburg Cell“ had worshipped, prayed and met in the rooms of then called „Al Quds Mosque“. The mosque had become the centre of radical Islam in Germany. Ultra-religious Islamists of various nationalities and ethnic backgrounds formed a Salafi community that was under the watchful eye of Hamburg´s counter-terrorism officials.

Rumors said „Masjid Taiba“ was filled with wiretapping tools and electronic devices to record all sermons and private conversation. The Jihadi mosque where worshippers praised the 9/11 hijackers and German militants fighting in Afghanistan, Pakistan and Iraq as „holy warriors“, had been infiltrated by Hamburg´s intelligence agency but nevertheless remained the ideological heartland for Islamic fanatics sharing the same ideas and wish about dying a martyr´s death in the Jihad against the unbelievers.

Even with police, intelligence and politicians keeping a close eye on the famous „Mosque of Mohammed Atta“, a group of young men and women from the mosque community was able to leave Germany in Spring 2009, travel to Pakistani Waziristan and join terrorist groups.
Last year Hamburg´s politicians decided to put an end to the Jihadi temple in St.Georg. But while to most observers the closure of the radical mosque seemed as a good and long-awaited measure to fight religious extremism, counter-terrorism authorities were shocked and rather disappointed by the decision to close „Masjid Taiba“.

Since 9/11 Hamburg´s fanatics could be monitored rather easily because they met and prayed in one place – the now closed mosque. Where would these Islamists re-group now? Police had dried the lake intelligence agents were fishing in for years. Who could have wished for dozens of radical Islamists freely roaming the streets of Hamburg, meeting in private apartments or secret basements that could not be monitored and wiretapped?

Nearly half a year after „Masjid Taiba“ was closed it seems Hamburg´s radical Salafis have found a new home – in peaceful provincial Pinneberg. About 18km northwest of Hamburg City, a small backyard mosque, described by German Verfassungschutz as „a problem“,  has turned into the new meeting and worshipping place for the former visitors of „Masjid Taiba“. For weeks long-bearded men, young converts and fulling-veiled women are coming to Pinneberg and meet in the „As-Sunnah Mosque“ belonging to the „Muslimische Vereinigung Pinneberg e.V“.

One of those mosque visitors is a Rap-Musician formerly known as „Deso Dogg“. The 35 year-old Denis Cuspert of Ghanian origin was born in Berlin and started a successful career as a street gansta rapper, singing about crime, drugs, women and life in the poor Berlin suburbs. In November 2010 „Deso Dogg“ announced he would leave the Music business and instead focus on his new faith – Islam. He converted after getting involvement with Germany´s biggest Salafi Dawah organization „Die Wahre Religion“, led by White convert Pierre Vogel („Abu Hamza“). Rapper „Deso Dogg“ is now preacher „Abou Maleeq“.

During a Islam seminar some weeks ago „Abou Maleeq“ sang a German rap song that caused controversy because it included the lyrics „Allah willing, we fight, die as martyrs, eye on the enemy, in the Name of Allah“. In Pinneberg´s As-Sunnah Mosque, the former Berlin rapper wanted to sing the very same song. Residents and local politicians heard of the upcoming visit and protested against it. Jihad was not welcomed in Pinneberg.

In the end „Abou Maleeq“ did not rap about martyrdom and jihad but talked about how he came to Islam. The community leaders seemed satisfied. Still, the mosque´s new visitors were seen as increasing problem. Fanaticism slowly but surely streamed into Pinneberg.

Last week a picture emerged on a German Jihadi website. „Dirty Jew“ the text read. On the picture there was a man crossed out with red paint. „Be careful so Allah is not punishing you in this life with death“, the text said, „Allah´s punishment can reach you anywhere!“ The threat is even more concerning as the identity of the man seen on the website is widely known in Pinneberg – it is Wolfgang Seibert, head of Pinneberg´s Jewish Community.

Seibert had called upon local authorities to close „As-Sunnah Mosque“ before it could turn into a new „Masjid Taiba“ on the outskirts of Hamburg. After the death threats appeared on the Internet, Seibert is scared. „I was scared for my family“, he said, „But I will not back down.“
With his demand for a mosque-closure he had upset the 18 year-old Salafi convert Harry M.. M. is the administrator of the now-closed German website „Islamic Hacker Union“. He is the one who posted the threats against Wolfgang Seibert. „Those dirty kuffar, may Allah destroy them!“, M. wrote on the Internet after Seibert called for the closing of Pinneberg´s radical mosque.

Harry M. had visited „As-Sunnah Mosque“ several times in the past. Known as „Isa al-K.“ he spread the message of radical Islam on Internet forums and social networks as well as on his own website „Islamic Hacker Union“. In a Youtube Video that was deleted a few days ago, Harry M. tells about his former life as a Non-Muslim, a teenage life full of alcohol and drugs. A report highlights M. was one of the first residents of Hamburg to complete a advance training program for IT Software experts. But that was before M. came into contact with radical preachers and the Salafi missionary movement in Germany. Since then the Hamburg teenager and IT-expert is caught in a world of Jihad and religious fanaticism.

Yesterday evening police raided M.´s apartment, searching for terrorism-related material and confiscating his computers. M.´s website „Islamic Hacker Union“ where the threats against Jewish Community leaders were posted, was closed and is now offline. The Jihadi hacker was questioned by the police but not arrested.

Meanwhile the landlord of the building housing the „As-Sunnah Mosque“ in Pinneberg said he had been fouled and tricked by the mosque management. He has terminated the contract of the mosque chairman. On June 30 2011 the Salafi community will have to re-settle elsewhere. Monitoring several dozen potential Jihadis and individuals supporting violence against Christians and Jews will now become an even more difficult task.