Schlagwort-Archive: Truppen

Pictures Show Al-Shabaab´s Talibanesque Rule

by Florian Flade

Diese Diashow benötigt JavaScript.


North of the Somali capital Mogadishu, the Islamists of Al-Shabaab recently executed two men in public. 38 year-old Abdullah Haji Mohammed was found guilty the Al-Shabaab Sharia court of spying for the Somali government. He allegedly was paid up to US-$ 120 per month for providing the „apostate government“, which Al-Shabaab is fighting, with information about the terrorist group.

The second victim of the Al-Shabaab crime punishment was Abdul Nasser Hussain, 26 years old, who was sentenced to death because of „multiple murders“ he confessed to.

Al-Shabaab fighters shot the two men in front of a large crowd and later released pictures of the public execution on the Internet. The killing took place as the Somali government claimed it had defeated Al-Shabaab in recent clashes in Mogadishu and is now in control of most parts of the city. Just outside of Mogadishu, Al-Shabaab´s Talibanesque rule is still in place.

 

Ein iPhone-App gegen Taliban

by Florian Flade

Helm, Weste, Gewehr, iPhone – immer mehr US Soldaten tragen Smartphones im Kampfeinsatz. Einer von ihnen entwickelte jetzt ein Handy-Programm das den Kampf gegen die Taliban erleichtern soll.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Wer bislang dachte die zahllosen Mini-Programme (Applikationen, kurz „Apps“), die für Smartphones erhältlich sind, wären nur zu gebrauchen um sich die Zeit mit lustigen Spielchen zu vertreiben, das eigene Handy als Wasserwaage zu verwenden oder am Stammtisch Freunde zu belustigen indem man ein virtuelles Bier zu leeren, der irrt.

Der Ernst des Krieges hat längst die Welt der modernen Kommunikationsmittel erreicht und damit auch findige Programmierer auf den Plan gerufen. Da immer mehr U.S. Soldaten im Irak oder Afghanistan-Einsatz ein iPhone, einen Blackberry oder ein Android-Handy besitzen, stellt sich die Frage: Gibt es ein App, das der Truppe nützlich sein könnte?

Der US-Soldat Jonathan J.Springer hat den Krieg in Afghanistan hautnah erlebt – und er besitzt ein iPhone. Der 31jährige aus Fort Wayne, Indiana, ist seit Mai 2010 im gefährlichsten Gebiet Afghanistans stationiert, dem Pech River-Valley in der östlichen Provinz Kunar. In keiner anderen Region des Landes ließen mehr US-Soldaten ihr Leben. Taliban und al-Qaida regieren hier die steilen Berghänge, amerikanische Truppen gerade fast täglich in Feuergefechte oder unter Raketen- und Mörserbeschuss.

Als am 25.Juni 2010 zwei Kameraden – einer von ihnen war erst 19 Jahre alt – in einem Taliban-Hinterhalt starben, keimte in Springer der Wunsch, den Soldaten in Afghanistan ihren gefährlichen Einsatz etwas erleichtern und vielleicht sogar sicherer machen zu können. „Ich hab lange darüber nachgedacht“, sagte mir der US-Soldat, „Aber die eigentliche Idee kam mir erst im Traum – ich weiß das klingt verrückt.“ In einer Nacht Ende Juli 2010 kam Springer plötzlich die vielversprechende Idee.

„Ich habe viele Soldaten mit iPhones und anderen Handys gesehen und habe mir gedacht: Warum macht das Militär daraus nichts?“, so Springer. Die Idee war geboren. Springer wollte eine Software für Handys entwickeln, die ihm und seinen Kameraden im Kampfeinsatz nützliche Dienste erweisen würde. Am nächsten Tag machte er sich daran, seine Idee umzusetzen. „Ich rief meine Frau und meine Eltern in den USA an und erklärte ihnen was ich vor hatte“, berichtet der US-Soldat, „sie haben mich von Anfang an sehr in meiner Idee unterstützt.“

Jonathan Springer kontaktierte einen Software-Entwickler im US-Bundesstaat Arizona und erläuterte ihm seinen Plan: er wollte ein App für Smartphones entwickeln, das wie ein erweitertes GPS-Gerät funktioniert. Soldaten sollten auf virtuellen Karten Wegpunkte speichern und Feindstellungen markieren können. Die genauen Daten der Position des Feindes sollen dann an Luftwaffe oder Artillerie weitergegeben werden, um Bombenangriffe anzufordern. Die gesamte Navigationselektronik, die ein Soldat im Gefecht benötigt, sollte in ein iPhone passen – so Springers Grundidee. „Es ist im Prinzip nur eine Karte, ein Kompass und eine Kamera“, so der App-Erfinder, „und die Karte funktioniert nach einem Referenz-System das auch unsere Luftwaffe benutzt.“

„Im August 2010 habe ich die erste Beta-Version erhalten, um sie draußen im Feld zu testen“, berichtet Springer, „Vor wenigen Tagen habe ich die letzte Version geschickt bekommen.“ Diese übertreffe seine Erwartungen bei weitem, so Jonathan Springer. Die Software sei nun in der Lage mit dem Handy aufgenommene Fotos automatisch mit präzisen GPS-Koordinaten zu versehen. Somit können Bilder von bestimmten Gebieten übermittelt und sofort zugeordnet werden. „Der Kompass zeigt in Metern an, wie weit man sich vom Zielpunkt entfernt befindet“, erklärt der US-Soldat, der derzeit noch in Afghanistan stationiert ist, „Es gibt eine Art Fadenkreuz, das man auf der Karte bewegen kann und mit dem Ziele markiert werden können. So lassen sich auch Wegpunkte festlegen und verbinden.“

Im Osten Afghanistan wurde das App auf die Probe gestellt. Springer testete es auf seinem iPhone und stellte fest, dass die Software mindestens so präzise ist, wie jedes meist sehr kostspielige zivile GPS-Gerät. „Es ist vergleichbar mit den GPS-Geräten die das US-Militär nutzt“, so Springer, „Die Koordinatenangaben sind absolut korrekt. Es funktioniert einwandfrei.“

Zwischen 26.000 und 30.000 US-Dollar seiner eigenen Ersparnisse investierte der 31jährige bislang in das App-Projekt. Genau könne er nicht sagen, wie viel ihn die Software letztendlich kosten wird, da er die endgültige Rechnung noch nicht erhalten habe. Im Februar soll das App namens „TacticalNav“ über den App-Store von Apple erhältlich sein, für den Bruchteil des Preises eines regulären GPS-Gerätes.

Von Seiten des amerikanischen Militärs erhielt Jonathan Springer keine Rückmeldung, wie die Entwicklung seiner Software aufgefasst wird. Längst aber hat man im Pentagon begriffen, dass Smartphones zur Grundausstattung vieler US-Soldaten im Einsatz gehören. Inzwischen werde an militärisch-nutzbaren Apps gearbeitet, vermutet Springer, seine Erfindung aber wurde bislang weder kommentiert noch gefördert. „Smartphones sind schon lange nicht mehr nur Telefone“, meint er, „sie sind kleine, leistungsfähige Computer mit hohem Potential, das genutzt werden muss.“ Sein Programm solle über das Internet nicht nur den US-Truppen zur Verfügung gestellt werden, sondern auch den Soldaten der verbündeten NATO-Staaten.

Original-Artikel auf „Welt Online“

„Soldat entwickelt Anti-Taliban-App für das iPhone“

German-National Arrested by US Forces in Afghanistan

by Florian Flade


Mid-December 2010, Haddid N., a German citizen of Afghan descent, traveled to Afghanistan to visit his father. On January 8, shortly after midnight, heavily armed U.S. forces entered his father´s house in Afghan capital Kabul and arrested Haddid on suspicion of terrorism.

The 23 year-old student of University Frankfurt is since then being held at U.S. Military Base Bagram and questioned by U.S. interrogators. German officials were not allowed to visit and talk to Haddid.
His family in Germany was informed about the arrest but did not receive any explanation by the Americans on why they arrested the German student.

While N.´s sister accuses German authorities of providing alleged information about Haddid N.´s plans to join terror groups and about his whereabouts to the Americans, Germany´s Ministry of Foreign Affairs denied this allegation. In July 2010 a investigation into N.´s alleged interest in traveling to Pakistan to train in Jihadi terror camps ended without any positive result. German police arrested N. in October 2009 at Frankfurt am Main Airport, they suspected he was on his way to the terror camps of Waziristan. N. said he wanted to visit his grandmother.

Last November N. and a friend traveled to Dubai. His sister called the police to ask if Haddid was allowed to leave the country. He was. Instead of traveling back to Germany Haddid N. took a flight to Afghanistan on December 17th. About two weeks later German police asked Haddid´s sister if she knew where her brother was staying. Suspicion is strong, police said, Haddid wants to fight Jihad. The sister says she gave the adress of Haddid´s father to the police. Only three days later, the arrest took place in Kabul.

From Internet writings and postings it is fair to suggest Haddid N. is a keen supporter of the German Salafi Dawah (missionary) movement DawaFFM“, led by Sheikh Abdellatif. But apart from this interest in Islamic missionary work no Jihadi propaganda or extremist material is associated with the known Internet profile of N..