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IMU frees Top-Terrorist Adnan Rasheed

by Florian Flade

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On April 14 2012 a group of about 150 Islamists fighters attacked the Bannu prison in the Southern District of Khyber Pakhtunkhwa. In total 384 prisoners were able to escape during this operation. One of them is Adnan Rasheed. The high-profile terrorist was imprisoned for eight years because of his involvement in an assassination attempt targeting former Pakistani President Pervez Musharraf.

Rasheed was a former member (joined in 1997 as a junior technician) of Pakistan´s Air Force and had joined Islamist militancy while still serving in the military. In December 2003 several terrorists including Adnan Rasheed planted explosive devices under a bridge Musharraf´s convoy was passing regularly. The plot was foiled. Rasheed was arrested in Balochistan Province for his involvement in the terror plot.

After eight years in prison Adnan Rasheed is now a free man roaming the tribal region of Waziristan. Fighters of the Tehrik e-Taliban (TTP) and the „Islamic Movement of Uzbekistan“ (IMU) attacked the Bannu prison in a suprise assault operation and freed him. Eight months prior to the raid Adnan Rasheed had been moved from Kohat to Bannu.

A new German-language propaganda video released by the IMU´s media wing „Jundullah Studio“ lengthly features Adnan Rasheed speaking in English about his time in prison and the night he was freed by fellow Jihadists.

„I saw my release in a dream about 20 days ago before the operation“, Rasheed says in the video, „I saw in the dream that some Uzbek mujaheddin will come and will take me out of the prison.“

The terrorist also says: „My only sin was nothing but Jihad. Jihad against the Murtadin regime of Pakistan.“

When Rasheed escaped Bannu prison Pakistan´s Federal Interior Minister Rehman Malik suspected the attackers had inside knowledge of the prison. He said it was likely the whole operation was conducted with the aim of freeing Adnan Rasheed.

„We will find out about who had kept Adnan Rashid in Bannu jail“, Malik said.

According to the German IMU member Yassin Chouka aka „Abu Ibrahim al-Almani“ the imprisoned top-terrorist Rasheed had sent a letter to the mujahidin in which he wrote about his situation and the Jihad in Pakistan.

 

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Drohnenangriffe auf deutsche Dschihadisten

von Florian Flade

Nach unzähligen Regentagen, habe das Wetter Mitte der Woche umgeschlagen, berichten Quellen vor Ort. Ab Dienstag habe ein wolkenloser Himmel über dem pakistanischen Waziristan geherrscht – ideale Jagdbedingungen für die unbemannten Kampfdrohnen der CIA. Und die schlugen auch einer Phase ohne nennenswerte Raketenangriffe gleich wieder erbarmungslos zu. Vier Mal innerhalb von 24 Stunden ließen die Terrorjäger des US-Geheimdienstes Raketen auf Gehöfte und Autos in Nord-Waziristan regnen und töteten mindestens 21 Menschen.

Der erste Angriff, am Mittwoch um ca. 10:30 Uhr, galt einem Gebäudekomplex im Dorf Danda Darpa Khel, der von usbekischen und pakistanischen Islamisten der Gruppierung „Lashkar e-Jhangvi“ (LeJ) genutzt wurde. LeJ mischt seit einigen Jahren im pakistanischen Bürgerkrieg zwischen deobandistischen Taliban-Elementen und den verfassten schiitischen Minderheiten mit. Letztere sind das Hauptziel der Anschläge von LeJ, so geschehen mehrfach innerhalb der vergangenen Wochen, u.a. in Lahore.

Gegen 12:30 Uhr schlugen die CIA-Drohnen erneut zu, diesmal im Dorf Digan der Region Datta Khel, einem bekannten Aufenthaltsort ausländischer Dschihadisten des al-Qa´ida Netzwerkes. Mehrere Terroristen sollen bei dem Raketenangriff ums Leben gekommen sein. Das primäre Ziel war offenbar ein Ausbildungslager der „Islamischen Jihad Union“, und dessen Leiter, ein Usbeke namens „Qureshi“.

Qureshi soll für das Training ausländischer Terrorrekruten, insbesondere der deutschen Dschihadisten der IJU, verantwortlich sein. Ob er sich unter den Toten des Drohnenangriffes befindet, ist nicht bekannt.

Am Donnerstag nahmen die Predator- und Reaper-Drohnen der Amerikaner wieder die usbekische IJU ins Visier und töteten noch vor Sonnenaufgang sechs usbekische Extremisten nahe Miranshah.

Stellt sich die Frage weshalb die CIA-Drohnenkommandos ausgerechnet jetzt verstärkt die IJU in Nord-Waziristan unter Beschuss nehmen. Möglicherweise lieferte der Hamburger Islamist Ahmad Wali S., den US-Truppen Anfang Juli in Kabul festnahmen und seitdem verhören, neue Informationen zu den Terrorstrukturen europäischer Dschihadisten in den pakistanischen Stammesgebieten. Vielleicht nahmen die amerikanischen Geheimdienstler die Aussagen von Ahmad Wali S., der sich im Frühjahr 2009 nach Pakistan abgesetzt und der „Islamischen Bewegung Usbekistans“ angeschlossen hatte, bezüglich bevorstehender Terroranschläge in Europa sehr ernst.

Musste schnell gehandelt werden um potentielle Terroristen noch während des Trainings in Waziristan auszuschalten?

Bislang rührte sich nichts in einschlägigen Internetforen und auf den Webseiten der usbekischen Extremisten bezüglich etwaiger Märtyrer.